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Die Stelle hatte er von der Nbtei Nomersdorf gegen einen Weinberg bei Langendorf eingetanfcht. Bruno I. hatte d ei Söhne: Bruno II., Theodorich und Arnold. Die beiden ersteren halten sich bereits im Jahre 1237, noch bei Lebzeiten ihres Oheims, des Grafen Lothar zu Wied, auf dessen Todesfall, von dem Pfalzgrafen Otto mit der Grafschaft Wied belehnen lassen. Es waren aber auch die drei Söhne ihres anderen Oheims, Gottfried's von Eppstein, mit gleichen Ansprüchen auf die Grafschaft Wied berechtigt und e« drohte der Ausbruch großer Unzufriedenheit in der Familie; doch kam im Jahre 1 .'40 ein Vergleich zu Stande, der im Jahre 1242 vollzogen wurde. In Folge dieses Vergleiches verzichteten Arnold von I,enbu>g, Erzbischof von Trier, und Gerhard von Eppstein, Erzbifchof von Mainz, auf alles Eigenthum an der Grafschaft Wied, fo daß dieselbe auf Vruno II. überging. Bruno II. wurde nun der Begründer des neuen wiedischen Grafenhauses. Seine Nachfolger waren Bruno III., gest. 1278, Johann I., 1278 bis 1327 und dessen Sohn Bruno IV., schon 1325 gestorben. Bruno's II. Bruder, Theodorich, wurde der Begründer einer neuen Isenburgischen Linie, indem er seinen Antheil an dem väterlichen Erbe mit ihm zu Theil gewordenen wiedischeu Besitzuugeu verewigte, welche letztere aber später durch Heirath wieder au die eigentliche Grafschaft Wied kamen.
Mit besonderer Beachtung sind aus jener Zeit uoch die beiden dedeutenden Männer, in deren Adern von mütterlicher Seite wie- disches Blut rollte, zu erwähnen: der vortreffliche Arnold von Isenburg, Erzbischof von Trier, 1242 bis !259, und der Kaisermacher Siegfried von Eppstein, Erzbifchof von Mainz, ein zwar räukevoller, aber höchst ausgezeichneter Kircheufürst.
Von deu oben genannten Grafen, die sich gewöhnlich von Brauusberg, oder von Isenburg-Ärannsberg nannten, und hervorragende Handlnngen nicht zu bemerken.
Erst der Enkel Iohann's I. Wilhelm I., 1327 bis 1383, ^itt uns wieder iu besonderer Thatkraft entgegeu. Er mag un- Mähr zwanzig Jahr alt gewesen fem, als er seiu Erbe autrat, nachdem er schon eiu Jahr vorher, I32U, von Kmfcr Ludwig ^e Nesiätigung in allen kurpfälzifchen Lehen empfangen hatte. I" diefer Urkuude heißt es von ihm: „Dein Edelen Manne
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