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Wilhelm von Vrnnhberge, des Edclen Mannes Eälig Vrun von Nrunßberge Sohne anerkennt, nach des Edele» Manncß Todt, Johannen von Bruntzberg seines Ahnherren," Wilhelm'Z Mutter war Heilwigis, Gräfin vo,i Katzen einbogen. Geschwister besäst er nicht. Er nannte sich nach seinen vier Ahnherren zuerst wieder Graf zn Isenburg und Wied. Im Jahre I«29 verniählte er sich nnt Agnes, Gräfin von Virneburg, und empfing als Mitgift den bereits 1306 von ihrem Vater von dem Grafen Liegfried gekauften und eingelösten Epvftein'fchen Erbrest an der Burg Wied, sammt Zubehör, welcher im Antheil an dem Schlüsse Wied, in Lehen, Vurglchen, Pattonatrechten, Gütern, Waldungen, Renten und Gefällen bestand. Es kam dadurch die ganze Grafschaft Nieder wied, deren Besitzer durch die Kaiser Friedrich I. und II. zn größere» Rechten und Vorzügen und auch, gleich den geistlichen Fürsten znr NeiclMand^chaft und Landes- Hoheit gelangt waren, wieder in der Art Mammen, wie sie der Graf Theodorich von Wied gegen E ide des zwölften Ialnbunderts besessen hatte. Auch belehnte Kaisee L.io ig den Grafen Wilhelm I. mit den Freiheimgerichten (einer Art Lchöff^agerichl) in den Dörfern Heimbach, Weih und Gladbach. Im Jahre 1331 erhielt der G>af Wilhelm I. von dem Nilter uud Walpoten der Grafschaft Riederwied, Ludwig von Nenerbnrg. dessen Haus Reichenstein am Holzbach, unterhalb Dierdorf, leheusiueife mit allen Rechten und Gewinnen. In der Folge »ahmen die Herren von Reichensteiu das Lehen von den Grafen zu Wied. Heber die Lehen zu Isenburg kam im Jahre «334 zwischen dem Grafen Wilhelm I. uno den Grafen Salentin III. von Isenbnrg und Gerlach II. von Ifenbuig-Arenfeis ein Burgfrieden zu Stande, wonach die IsenbnrgifHen Lehen nebst der Stammburg Isenburg uud ihrem Bereiche zn treuer Uebergabe a» die rechten Erb.'» zusammen .'ehalten werde» sollte». Ihre „w ltbannt" und Fischerei wollten sie hege» und halten, wie sie ihre Eltern an sich gebracht hätte»; nnr zum Schilde Geborene sollte» Bnigmannen werden, die OberherrUchkeit n»d Vogtei über die Äblei Romersdorf sollte gemeinschasll'ch bleibe,,.
Um jene Ze>t gehörten znr Grafschaft Wied acht und achtzig Vasallen, welche Wilhelm I. mit cige.ithümlichen Güter» belehnie. Unter ihnen find hervor zn hebea: die Herren von Altendorf,
