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Abentraut, Braunsberg, Cleeberg, Dehren, Elz, Heddesdorf, Hohe» st ein, Limpach, Landskron, Lahn« stein, Meiufeld, Ä,olenurk, van der Mühlen, Orsbeck, Pfaffendorf, Quad van Isengarten, Ried, Niedesel, Reiffeuberg, Ltockhcim. Stein, Schenk vonSchweins- bcrg, Eötern, Wa ldm a nnshaufcn, Walpot van Bas- senheim, von W>)dde. Mit diesen Lehen waren zugleich Hofier Kriegsdieste verbunden: die Lehenträger mnßten dem Grafen mit ihren Knappen „wohlgerüstct, wohlerznget nnd geharnischt auf Reisigen" im Zuge folgen.
Wilhelm 1, wohnte auch dem prächtigen Reichshofe bei, welchen Kaiser Ludwig 1338 zn Coli lenz hielt. Diese große Hofhaltung ist auch durch deu ersten Kurverein zu Nhense für die deutsche Neichsueifassnng wichtig geworden. Des Kaisers Schwager, König Eduard III. von England, bat hier um Beistand gegen König Philipp IV. von Frankreich. Die versammelten Fürsten und Grafen versprachen Hülfe zu leisteu und führleu ihm und demtapfe- ^u Sohne des Königs, Eduard, dem schwarzen Prinzen, Heerhaufen zu. Dem Grafen Wilhelm wurde Schadenersatz zugesichert.
In dem vorhergegangenen Kampfe zwifchen Ludwig von Baiern und Friedrich von Oesterreich um die Kaiferkrone blieb der Graf Wilhelm stets auf der Seite des ersteren.
Auch als endlich der Erzbischof Bälden,in von Trier den s° lange uulerstützten König Lndwig verließ, und sich auf die Seite seines Großneffen, des neugcwählle» Karls IV., stellte, hielt Graf Wilhelm treu zu Jenem. Deshalb betheiligte er sich "Uch mit dem ganzen Isenburgischen Hause an der Fehde, die Graf Reinhard von Westerburg mit dem Erzbischofe führte, der bekannten Grenzaner Fehde (die wir im 4. Buche besprechen "erden.) Erst nach dem bald darauf erfolgten Tode Kaiser Ludwigs trat er auf Karls IV. Seite uud uuterstützte ihn mit Reisige» gegen Günther von Echwarzburg. Karl IV., unserm Grafen sehr dankbar für feine thälige Hülfe, gab ihm 134!) eine Per- schreibung von I0UN Mark Silbers für geleistete Dienste, ertheilte 'hm das Recht, seine» Ort Engers z» ein^r festen Stadt zu erheben (eine Berechtigung, die der Kaiser auch noch auf die wie- "ichen Dörfer Almersbach und Rordhofen ausdehnte); ferner gab
