heim t.19,2. Die höchsten Glanzpunkte aber sind: der Hochsimmer 1831,8, der Forstberg 1842,3, der Snlzbusch 1859,1, der Gänse­hals 1767, die Spitze des Krufter Ofens 1484, der Nickenicher Sattel 1273, der Nickenicher Humerich 1273, der Nastberg bei Eich 948,6 F. Dazwischen aber erheben sich auf dem Maifelde und der Pellenz die zahlreichen vulkanischen Kegel, von welchen weiter unte« die Rede sein wird; doch wollen wir den in die Straßen von Neuwied schauenden, schönen Kegel des Plaid ter Humerichs mit 930' Erhebung schon hier nicht unerwähnt lassen.

Ueber die Vildnng des Neuwieder Beckens wollen wir de» bewährtesten aller rheinischen Gebirgsforscher, den Oberberg- hauptmann Dr. von Dechen, hören (s. dessen geognostische Be­schreib nug des Lancher Eee's und seiner vulkanischen Umgebung in den Verhandlungen des naturhistorischen Vereins der preuh. Nheinlande und Westvhalens Jahrg. 20, S. 651 u. f.):

Der Theil der Oberfläche der Devonschichten, welcher dem vulkanischen Gebiet.' von Coblenz und Nendorf bis abwärts nach Andernach und Fahr, nahe liegt, bietet eine Vertiefung dar, wie sonst keine ähnliche innerhalb der weiten Verbreitung dieser For­mation vorkommt. Diese große Einsenkung, welche auf der rech­ten Seite des Rheines durch deu steilen Rand der Devonschichten von Bendorf über Sann, Weiß, Heimbach, Gladbach nach Ober- bieber eingefaßt wird, dehnt sich auf der linken Seite von Ander­nach bis nahe an Mayen aus, steigt flach auf eine beträchtliche Erstreckung an, bevor die gewöhnliche Plateauhöhe der Deuonfor- mation in der Eifel erreicht wird. Diese Einsenkung war bereits vor der Nildung des Brannkohlengebirges vorhanden, denn die Schichten desselben bedecken die Abhänge derselben und erreichen an denselben ein sehr tiefes Niveau, während sie sich anderer Seits, besonders in östlicher Richtung nach dem Westermalde, zu ansehnlichen Höhen erheben."

Die Bildung des Rheinthales hat erst nach der Ablagerung der Schichten des Braunkohlengebirges stattgefunden. Wenn diese Thatsache aus Mangel an genügenden Aufschlüssen in der Gegend zwischen Coblenz und Andernach nicht mit größter Evidenz nachgewiesen werden kann, so ergibt sich dieselbe doch so vollstän­dig aus dem Verhalten des Braunkohlengebirges am Siebengebirge und auf der linken Rheinfeite von Einzig bis Grevenbroich, eben