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reiche», in welchen sich oft Kohlen vorfinde», fo daß sie wohl die Spuren durch Bimsstein verschütteter Vanmstämme darstelle». Unter dieser Schichte liegt noch eine Letten- oder Lößschicht, mit Eonchv- lien des süßen Wassers, mit Pflanzcuabdrücken und Thierknochen, wie z. V. Hirschgeweihe, Pferdeknochen auch fand sich einst der Stoßzahn eines Elephanten darin. Zunächst unter dieser Decke liegen lose Lavablöcke, in einer Mächtigkeit von l> bis 10 Fuß, Mucken genannt, dann folgt die ächte Mühlsteinlava, 4050 F. mächtig und endlich eine sehr dichte Lava, der Dielstein,'der nicht weiter ausgebeutet wird. Unter de», Dielstci» erscheint zunächst poröse Lava und darunter Wasser oder Kies.

Diese Lava ist aus sehr verschiedenen Steinarte» zusammenge­setzt, in welchen »anientlich Ea»idi» und Nephrin vorherrschen. Bei einer Untersuchung ergaben sich: Eauidi» 44, Nepheli» 36, Magncteiscn 13,5, Apatit 4, Eifenglauz 2,5 Pioceut. Dann ist Zirkon, Granat, Saphir, Leuc,t und besonders häusig ein schöner himmelblauer Stein, der aber selten i» Krystallform erscheint, Hauvn, beigemengt.

Ein weiteres Erzeuguiß der vulkanische» Thätigkeit unseres Bodens ist der Tuff, der höchst wahrscheinlich als eine schlamm­artige Masse gewisse» Vulkane» einströmte und sich in die tiefer gelegeneu Parthieen des Landes ergoß, oft eine Mächtigkeit von 40 bis 50 Fuß und darüber erreichend. Vielleicht auch ist er au vielen nur ein secnudärcs Erzeuguiß, indem sich Nasserströme mit dem Bimssteinsande und der vulkanischen Asche verbanden und den so gebildeten Schlamm in den Thälern absetzten.

Herr von Oeynhausen, der gründliche Kenner der hie­sigen Gegend, sagt von dem Tufsteiu:Die Bildung der Schlamm­laven ist der Hauptsache nach später wie die des Lösses erfolgt und fcheint von der Augitlava durch einen Zeitraum von nicht unbedeutender Länge getrennt. Auch die Verhältnisse, uuter denen diese bedeutenden Schlammmassen an die Oberfläche gebracht wur­den, erscheinen von denen, welche das Hervortrete» der Augitlava begleiteten, wesentlich verschieden, Krateröffnungen zeigen sich nirgends, der Durchbruch scheint aus Spalte» erfolgt zu sein, welche unter dem Schlamm verhüllt liege». Auch eigentliche Erup­tionserscheinungen scheinen, mit Ausnahme der Bimsstein-Eruption, nicht statt gefunden zu haben. Alle Erscheinungen deuten darauf