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Manganoxydul ....
Kalk ......
Magnesia .....
Kali ......
Natron ......
Phosphorsäure ....
Chlor- ......
Aus 1 herrührend, Magnesia, Kali und Natron mit Spure» von Thonerde, Eisenoxyd und Kalk
Ans I herrührend als Rückstand, wahrscheinlich Thonerde und Visenoxyd
Wasser mit Spuren von Ammoniak .
Ans 1 herrührend Wasser mit Spuren von Schwefelsäure und Chlor
0,58 1,24 1,31 4,1? 3,73 0,05 0,17
0,27
0,04 12,05
0,13
Proc.
Summa 99,12 Proc.
Aus welcher Quelle der Tuffstein von Kretz und Plaidt, der sich über K ruft hinaus, bis gegen die Nandberge des La ach er Beckens hinzieht, herrührt, ist bis dahin noch ein Räthsel und wird es wohl auch bleiben. So viel aber steht fest, daß diese Tnffbildnng einer sehr frühen Zeit angehört und daß bei seiner Bildung das Thal von Kruft bedeutend tiefer gelegen war, als jetzt. Die Verwendung des Tuffsteins zu wasserdichtem Mörtel ist von der grüßten Wichtigkeit. Aber nicht ieder Tuff ist dazu verwendbar. Fester nnd dichter Tuff, der zu Mörtel nicht gebraucht werden kann, dient auch als Baustein.
Gin drittes sehr ausgezeichnetes Produkt unserer Vulkane ist der Bimsstein, dieser graulichweiße, blasige und poröse Stein, welcher alle Felder des linken und rechten Rheinufers, theilweise bis zum hohen Westerwalde hinauf, bedeckt nnd sich allen Lehm- uud Thon- sck'ieferwänden, wo sie als Ufer oder durch Wege entblüf't sind, aufgelagert zeigt. Zu Neumied und ui der Umgegend heißt er Kih, Kies, und man hielt ihn bis vor wenigen Iahreu nnr für nütze, die Wege damit zu bestreuen, um sie trocken zu erhalten, obgleich er auch dafür nicht recht taugt, da ihn das Wafser wegschwemmt.
Der Bimsstein findet sich entweder lose, oft in sehr mächtigen Lagen »der aber durch ein Bindemittel zu Britz oder zu einem
