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solche schon seit dem Anfange dieses Jahrhunderts hier bestanden. Die älteste und besuchteste ist die von Dr. Schwalb und Frau (ehemals Marm6 äs Haen und noch früher Metzler), auch von Ausländerinnen, namentlich Engländerinnen stark besucht; mit ihr ist seit vielen Jahren eine stark besuchte städtische Töchterschule verbunden. Eine beliebte Anstalt ist die der Frau Pfarrer Schü­ler, ferner die der Fräuleiu von Kotzhausen, früher Frau Neitzert, so wie die von Herrn Stiefelhagen und Frau. Die Knaben-Erziehungs-Anstalt des Herrn Pfarrer Philipps ist be­sonders stark von Engländern besucht.

Für höhere Schulbildung besteht eine höhere Bürgerschule mit Progymuasium. Eine lateinische Schule war schon im Jahre 1716 von dem Grafen Friedrich Wilhelm errichtet worden, welche um 1819 einging (ihr letzter Nector war der noch bei vielen älteren Bewohnern in gutem Andenken stehende Pro­fessor Bender). An ihre Stelle trat 181!», unter der Leitung Göttlings, ein Gymnasium, das aber uur bis 1821 wirksam blieb. An seine Stelle trat die höhere Bürgerschule. Sie be­gann 1825 nnt zwei Klassen und entwickelte sich nllmahlig weiter, sorgte zugleich auch für Progymnasialzwecke u^I genoß schon seit 1849 für ihre Gymuasialschüler das Recht, Zeug­nisse zum einjährigen Militärdienste auszustellen. Seit Herbst 1865 ist sie zu einer zu Abiturientenprüfungen berechtigten höheren Bürgerschule mit. Progymnasialeinrichtung bis Prima reorganisirt- Sie hat acht Classen, wovon Sexta und Quinta für Real- und Gymnasialschüler gemeinschaftlich. NücMchtlich der Zeugnisse zum einjährigen Dienste ist sie als höhere Bürgerschule den Realschulen erster Ordnung, als Progymnasium den Gymnasien gleich gestellt-

Das Lokal derselben, südöstliches Eck der Engerser- und Markt­straße, ist in Verbindung mit dem Stadthause seit 1865 dreistöckig ueu erbaut und enthält für Schulzwecke die Rectoratswohnung, acht Classenzimmer, eine Aula,(zugleich Zeichenzimmer), ein Bib­liothek- und Eonferenzzimmer, ein kleines chemisches Laboratorium und einen großen Spiel- und Turnplatz. Der langjährige Rcetor der Anstalt, Herr Götz, hat sich große und anerkannte Verdienste um dieselbe erworben.