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Zuerst erschien:Reise nach Brasilien in den Jahren 1815181?, Frankfurt bei Brönner, 1819, 1820, in zwei Bän­de», mit einein Atlas in Folio." Die glänzendste Bekundung des Mnthes und der Umsicht, womit der Prinz das Land längs der Ostseite Brasiliens vom 23, bis 13« S. Br. erforscht hat und seines Eifers für die Wissenschaft. Eine Menge von Zeichnungen, Landschaften, Menschengruppen, Portraits, meist durch ihu selbst an Ort und Stelle entworfen und von seinen kunstgeübten Geschwistern, ber Prinzessin Louise und dem Prinzen Karl, für den Gebrauch des Kupferstechers vollends ausgearbeitet, wurde eine prachtvolle Zugabe zu dem kostbaren Werke. Dann erschienen allmcihlig: Abbildungen zurNaturgeschichteBrasiliens, Weimar, ^823 bis 1831" in fünfzehn Lieferungen und:Beiträge zur Naturgeschichte Brasiliens, Weimar, 1824 bis 1833" in vier Bänden.

Kaum waren alle diese trefflichen Arbeiten zu Ende gebracht, °ls der thätige Prinz eine neue Reise nach Amerika und zwar nach Nord-Amerika antrat, die er bis weit in den Westen, zum Fel­sengebirge, ausdehnte. Er schiffte sich am 17. Mai 1832 zu Hetuoetsluys ein nnd langte am 4. Juli, dem Jahrestage der ^»"bhängigkeits-Erllärung der Vereinigten Staaten, in Boston an. V°n dem 9. bis 16. Juli befand sich der Prinz zu New.York, Philadelphia und Bordentown, vom 30. Juli bis zum 23. August W Ireiburg uud Bethlehem in Pennsylvanien; dann trat er am 23. August eine Reise in das Kohlengebiet der blauen Berge an, ""> er sich den größten Theil des Septembers befand und kehrte endlich nach Bethlehem zurück. Im October ging er von Pittsburg "ach New-Harmouy am Wabash in Indiana, wo er seinen Wm- leraufenthalt nahm, der bis zum 16. März 1833 dauerte. Mit ""endlichem Fleiße wurde auch vou hier aus alles Mögliche ge­sammelt und Weiteres vorbereitet. Zuerst giug der Prinz nach ^t. Louis, wo er bis zum 9. April blieb und bestieg dann em ^mpfboot, mit dem er noch 16'/- engl. Meilen den Mifstsstppr h'Nnuf fuhr, um dann in die Mündung des Missouri einzulaufen; "" mancherlei Widerwärtigkeiten kämpfend, kam er am 22. April °'s zu dem Eantonnement Leavenworth, an der Granze der Ansiedelungen. Von hier aus ging er aber schon am folgenden Tage mit dem Dampfboote weiter flußaufwärts, bei einer