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Wiesenknopfs (8anZui8orda oMoiimli») und der Becherblume (loterium Zan^uisord»,), sowie die gefalteten Blätter des Frauenmantels (H.IolieiniIIa vulgaris).
NüchtKeljenarlige Pst„n,cn.
Die vor einigen Jahrhunderten aus Amerika eingewanderte Nachtkerze (OenotliLra, diennig) hat sich auf unseren Ufer- Wiesen ganz heimisch gemacht und öffnet Abends ihre großen, gelben Alüthcn. — Das Weidenröschen (Lpilodium) ist in 8 Arten vertreten, von denen das schmalblätterige W. (L. auAustilo- lium), in lichten Waldstellen, sich durch ^eine prachtvolle röthlich violette Blüthentraube auszeichnet. In Wäldern findet man das niedliche Hexenkraut l^iroaLli lutotilliur) häufig.
Als Vertreter einer kleinen Familie ist der Weiderich (1^- tlrruin 8lilicHri.i) hervorzuheben, eine Staude in Weidengebüscheu, mit langem, purpurnem Blüthenschwcif. — Das Tausendblatt (N^rio^li^iluni »riieatum und vertioilllrtum) fiudet man allenthalben im Wiedbache, kenntlich an den haarfein zerschlitzten Blättern.
Pickblätterint Gewachst.
Die Fetthenne (8eäuin) wird in zahlreichen Arten, gelb und weiß blühend, häufig angetroffen; interessant ist die seltene goldgelbe F. (8. aurouni) an den Vcller Steinbrüchen und den Felsen bei Leutesdorf. Die S u mp f-F. (8. villo8uin) war früher bei Dicrdorf vorhanden. — Das oft auf Dächern angepflanzte Hauslaub (8omr,6l-viuiu tLotoruin) findet sich wild auf Felsen des Hammerstcins u. a. O.
Ittinbltchgcwächst.
Die in den Alpen zu großem Artenrcichthnm gelangende Gattung des Steinbrechs lMxitraFg,) zählt bei uns nur 2 Glieder: der knollige St. (8. ßraunlata,), eine schöne Wiesenpflanze, sowie der dreifingerige St. (8. triäaot^IiteZ) auf Feldern und Abhängen.
Das kleine niedrige Milzkraut ((ülir^803plLniu!ii) ist au schattigen Quellen häufig zu finden, meist das wechselblätterige (Olir. lütorniioliuin), selten das gegenblätterige (vlrr. oprwLitiiolium).
