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taufende die innere Erdwärme so weit abgekühlt, daß wir nicht annehmen können, unsere kleinen Vulkane würden noch darin ihren Feuerheerd finden. Die Nähe großer Wassermassen, die man für vulkanische Thätigkeit nüthig hält, findet ebenfalls nicht mehr statt. Nur durch fchwache Zuckungen, den sogenannten Laacher« See-Erdbeben, deren in diesem Iahrhuuoerte, nach Nuggerat h, sechs eingetreten sind und die auch Neuwied etwas erschütterten, werden wir noch an jene großartigen Umgestaltuugszeiten unserer Gegend erinnert.*) Wenn auch die Nachricht des Taci- tus, daß im Lande der Iuhonen Feuer aus der Erde gebrochen sei und sich bis an die Thore von Köln erstreckt habe; wenn man auch Erzeugnisse menschlichen Fleißes und römische Münzen in und unter vulkanische» Auswürflingen gefunden haben will: so ist doch bestimmt nachgewiesen, daß das erstere keine vulkanifche Thätigkeit gewefen ist und daß letzteres nur auf irrigen Beobachtungen und ungenauen Untersuchungen beruhte. (Das Weitere über die Vulcanität unserer Gegend möge in den genannten Werken nachgelesen werden.)
Dil Vegetation.
Der Alluvialboden des Veckens, meistens uns Geschieben bestehend, die von etiler bedeutenden Lage abgesetzten Rheinschlammes bedeckt sind, so wie die milde Lage desselben, bedingen eine sehr bedeutende Fruchtbarkeit dieser Landschaft. Wenn auch hier von den Rheinüberschwemmungen her, noch manche Felder fast nur aus reinem Sande bestehen, wenn auf andern die Bimssteiuüber- schüttung noch fast am Tage liegt, so ist do,') die häufig auftretende Verbindung des Sandes und des Bimssteins mit dem Löß und dem sonst noch fester gebundenen Lehm die Grundlage eines durchaus fruchtbaren Bodens, der den Wnrzeln der Pflanzen ein tieferes
-) Sie fanden am 23, Februar 1828, am I?. Dec. 1834, in der Nacht vom 24,-25. Jan. 1840, am 22. Mnrz 1841, am 13.Oct. 1842 und in der Nacht vom 28.-29. Aug. 1861 statt. Das starke Erdbeben vom 29. Juli 1846 gehört nicht dazu und hatte einen andern EeiNralpunkt.
