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schmetterlingen 222 Arten enthält; davon waren jedoch bei seinem Tode noch 50 Arten unbestimmt. Was in neuerer Zeit in diesem Zweige der Entomologie geschehen, ist mir unbekannt geblieben. In den übrigen Ordnungen der Insekten ist sehr wenig gethan.

Mit den Conchulien haben sich O. Gold fuß, Vrahts, Bach und der Verfasser beschäftigt und wird sich die Zahl der Zweischaler, der Schnecke,, nnd Nacktschnecken auf achtzig Arteu belaufen.

Die ersten Schmetterlinge fliegen gewöhnlich an schöne» Tagen gegen das Ende des März; doch wird das wiedererwachte Thier- leben erst in der zweiten und dritten Woche des Aprils auffällig, wenn die meisten Singvögel wieder erscheinen, die Nachtigal und Schwalbe gewöhnlich um den 15. April.

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5. ClimMcht VtllMMt.

Die vollständigsten Beobachtungen über das Clima unseres Rheinthales sind zu Eoblenz von dem verstorbenen Medicinal- Assessor Mohr von 1818 bis 1840, und dann von 185? bis letzt von dem Regierungsmedicinalrath Herrn Dr. Schaper als Vorsteher einer meteorologischen Station geinacht worden. Da Neu­wied nun unter 50« 25' 30" N. V. (25« 8'20" L.), Coblenz aber 50° 21' 55" N. B. (25° 10' 54 L.) liegt, so ist der Unter­schied in der mathematischen Lage so gering, daß wir im Ganzen die climatischen Verhältnisse von Coblenz ganz gut für die von Neuwied fubstituiren können, wenn auch in der physikalischen Lage einige Differenzen statt finden tönneu. So ist Neuwied dem Ost­winde bedeutend stärker ausgesetzt, als Coblenz, und auch der at­mosphärische Niederschlag scheint hier uicht so bedeutend zu sein, da die Nähe des 1224' (1044' über dem Rheinspiegel liegenden) hohen Kuh topfs die Regenwolke« entweder festhält nnd sie ab- sorbirt oder theilt.

n. Temperatur.

Die mittlere Iahreswärme ergab für die Zeit von 1819 bis <840 die Höhe von -j- 8, 53° N. und sind die wärmste» Jahre in dieser Periode 1822 mit -j- 9, 8« R., 1834 mit -j- 9, 6a«R.,