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ln ihrer ganzen Länge von der porta, vraotoria, bis zu dem ent­gegengesetzten Thore. Der Hauptbau lag in dem rechten oberen "Anbrät, nahe der porta xrastoria,.

Zahlreiche Kunst- und Luxusgegenstände, Bäder, Wasserlei­tungen u. s. w. gaben Zeuguiß von der großen Bedeutung dieses Standortes, aber eben so gaben die Trümmer, die zerschlagenen Statuen und deren weit umhergeworfenen Bruchstücke auch Zeug« niß von der Wuth, mit welcher es die Eroberer zerstört hatten.

Die Franken. In der ersten Hälfte des zweiten Jahrhun­derts bildete sich aus den germanischen Völkern des Oberrheins der Bund der Alemannen und bald darauf traten auch die Völker des Mittel- und Niederrheins, worunter besonders die un­serer Gegend benachbarten Sygambrer und Katten, zu dem großen Bunde der Franken zusammen, deren Angriffe stets gegen die Herrschaft der Römer gerichtet waren. Später kämpften sie mit den Alemannen um die Herrschaft am Rheine, bis diese endlich bei Iülpich 496 erlagen und sich den merovingischen Königen der Franken unterwerfen mnßten. Um 234 machten sie die ersten Angriffe auf das linke Nheinufer und K. Probus befriedigte sie um 280 mit Ländereien auf diefer Seite, damit sie als Uferbe­wohner diese Gränze vertheidigen sollten. Sie erhielten daher den Namen rivuarische Franken, Ripuarier. Theils durch die Gewalt der Waffen, theils durch die Weisung der Kaiser brei­teten sie sich auf dem linken Ufer immer weiter aus, um 300, während die Alemannen bis zur Lahnmündung ihre Herrfchaft ausdehnten.

Der heftigste Anfall der Franken auf die römischen Besitzun­gen am Rheine fand um 350 statt, eingeladen von dem Gegen- kaiser Maxentius; bis 355 zerstörten sie 45 Städte und Dörfer, "hne die Kastelle. Auch Andernach, Bonn uud Köln wurden zer- sto'rt, so daß Kaiser Julian fast keine Ortschaften mehr antraf.

Anfälle, Krieg und Verheerung, bald von Seiten der Ale­mannen, bald von der der Franken, dauerten während des ganzen "ürten, ja selbst bis über die Mitte des fünften Jahrhunderts fort, v"n den Römern bald besiegt, bald dieselben überwindend. Mar- k°Mer soll in dem letzten Viertel des vierten Jahrhunderts Be­herrscher der Franken in unseren Gauen gewesen sein und unter "essen Machfylger (vielleicht Sohne) Pharamund vereinigten sich