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unsere Gegend beunruhigten und plagten, und manche Orte wurden zeitweise von vorüberziehenden Heerhnufen hart bedrängt.
Im Jahr 1646 geriet!) die Burg Hamm er st ein in die Hände der Lothringer, welche die umliegenden Ortschaften schrecklich behandelten. Die Soldaten des kaiserlichen Generalfeldmarschalls von Gelten plünderten Grenzhausen; die Dörfer Fahr, Segendorf, Nodenbach und andere erhielten Schutzmachen, die sie theuer bezahlen mußten. Der Graf Friedrich von Wied mußte an die Besatzung von Andernach monatlich 150Thaler entrichten; der Commandant von Ehrcnbreitstein, Oberst Spick, erpreßte von dem Grafen 150 Malter Korn; die lothringische Vesatznng von Hammerstein plünderte das Feldkircher Kirchspiel.
So dauerten alle möglichen Bedrückungen von allen Seiten fort, bis am 24. October 1648 von Münster und Osnabrück der Friedensruf erschallte. Doch hörte die Roth im Einzelnen noch lange nicht auf; besonders empfindlich waren die Forderungen der lothringischen Besatzung auf Hammerstein, und die Störung des Betriebes zu Lande uud zu Wasser, bis sie im Jahre 1654 durch trierische Truppen, die der neue Ehurfürst von Trier, Karl Kaspar, gesendet hatte, vertrieben wurde. Es haben dabei auch wiedische Unterthanen sich sehr thätig betheiligt.
Durch den dreißigjährigen Krieg war auch das alte Dorf Langendorf verschwunden und an seine Stelle trat
Neuwied.
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