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von der rheinischen Eisenbahnbrücke zu Coblenz und 2,14 Meilen vom Bahnhofe Ehrenbreitstein entfernt. Der Lauf des Rheines von der Rheinbrücke bei Coblenz bis zur Schlohstraße beträgt 4375 Ruthen, wovon 2000 auf eine preußische Meile gehen. Das Gefälle ist 16'. Der Flächenraum, welchen der zusammenhängende Theil der Stadt einnimmt, berechnet sich zu 256 Morgen. Da die Stadt sich der Richtung des Rheines anschließt und diese hier nordwestlich ist, so haben auch die dem Rheine parallellaufenden Straßen die entsprechende Richtung erhalten und die dieselben senkrecht schneidenden eine ostnordöstliche.
Die dein Rheine parallellaufenden Straßen sind die Rhein- straße, die Kirchstraße, die Engerser-, die Luisen- und die Hermannsstraße. Die letztere gehört der neuesten Zeit an.
Die von W.N.W, nach N.N.O. laufenden durchschneidenden Straßen, sind die Schloß- (vul^a Karpfen-), die Mittel-, die Markt-, (vulFo Lämmchen-), die Pfarr- und die Friedrichstraße. Aus der Mitte der Schloßstraße läuft die kürzeste und engste, die Feldkircher-Straße, nach N.N.W, aus und vermittelt die Verbindung mit der rheinabwärts liegenden Gegend. Sie ist zugleich Post- und Staatsstraße.
Die Straßen sind von ungleicher Länge und Breite. Am längsten ist die Mittelstraße vom Rheine bis zur Griinze mit Hed- desdorf, 226 Ruthen; die längste Parallelstraße, die Engerser, ist mit Einschluß der Feldkircher-Straße, 226 Ruthen lang. Alle Straßen sind offen; nur die Engerser-Straße läuft im nordnordwestlichen Ende in das fürstliche Holzmagazin aus.
Die größte Breite besitzen die Schloß- und die Engerser-Straße, durchschnittlich 4^ und die Markt-Straße 4 </« Ruthen (zu <2').
Die Stadt hat mehrere freie Plätze. Der Marktplatz, auf welchem die sieben Jahrmärkte und die Mittwoch- und Sonnabend- Wochenmärkte abgehalten werden, zwischen der Markt- und der Pfarrstraße, mit Reihen von Platanen (?IaKmu8 oooiäeutaliL) und Akazien (I^bima?8suä-^oaoia) bepflanzt, ohne den Straßenriug 1'/Z, mit demselben 2</, Morgen groß. Auf der nordöstlichen Seite des Marktplatzes steht fast in der Mitte der Stadt die reform irte Kirche, von dem alten Kirchhofe umgeben. Marktplatz und Kirch Hof nehmen beinahe das ganze Quadrat zwischen Markt-, Pfarr- Kirch- und Engerser-Straße ein.
