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baute, vermachte er sei» ganzes angeevbtes Vesitztbnm daselbst, nclist mehreren Pfründen mit Zustimmung und Glückwünschen seiner Miterben. Auch diese ertheilten der Kirche noch später mehrere reiche Schenkungen. Vei dieser Kirche errichtete Arnold ein Fräu­leinstift, dessen Förderung er seiner Schwester Hedwig, Aebtissin uon (Mm, übertrug, die auch ihre Schwestern Sophia und Sc- burgis in dasselbe einführte. Eine andere Schwester, tzizccha, war später Aebtissin des Fräulcinstiftcs zn Vilich. Erzbischof Arnold war ein großer Feind der Näubereieu des Adels, verfolgte die Friedensstörer mit strengen Gesetzen und zerstörte manchen Naubsitz. Er wird als ein sehr würdiger Mann uon großem Ansehen bei Fürsten und Geistlichen geschildert nnd starb 1156, zu frühe für das durch ihu wieder zu Macht und Ansehen gelangte Erzbisthum Köln. Des Grafen Nurkard zu Wied Sohu und Erbe war T h e o - dorich, welcher uou II ',8 bis 118!) in Urkunden erscheint nnd als Vater von fünf Söhnen, Lothar, Theodorich, Georg, Metfried nnd Konrad nnd zweier Töchter genannt wird.

Lothar, Graf zn Wied. Er erscheint zuerst 1218, folgte dem Pater in dcn Besitzungen nnd nannte sichXos I^ntbariug Dei Fratia s^omL8 ck« 'Uieä." Im Jahre 1218 übte er zn Heimbach im Namen des Kaisers die Gerichtsbarkeit aus. Gegen geistliche Stiftungen war er sehr wohlthätig und schenkte unter anderen seine bisher verlohnten Besitzungen zu Treis an der Mosel der gegenüber liegenden St. Kastorlirche zu Carden. Mit der Gräfin Lnckard von Saarbrücke» vermählt, blieb er kinderlos, starb am 1. März 1243 uud fand in der Abteikirche zu Nomers- dorf seine Ruhestätte. Mit ihm erlosch der älteste wiedische Grafen­stamm.

Theodorich, Graf zu Nied, Erzbischof von Trier (l2l2 bis 1242). Theodorich, bisher Archidiaconus nnd Probst M St. Paulin in Trier, wurde 1212 einstimmig als Theodorich 11. zum Erzbischof von Trier erwählt. Er wird nicht nnr gerühmt als ei» Mann uon glänzender Geburt, sondern auch vielmehr durch christliche Frömmigkeit, dnrch Weisheit und Ansehen in öffentlichen Neichsgcschäflen ausgezeichnet.

Er trat gleich ans die Seite Kaiser Friedrichs II. nnd zog Nch dadurch große Verdrießlichkeiten zu. Iu Eoblenz drang der