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Johann Friedrich Alercmoer. 17371791,

Am 18. November 1706 in Neuwied gebore«, versprach seine Jugend schon Bedeutendes, weshalb seine Litern auch große Sorg­falt auf seine herrlichen Anlage» verwendete,!. Nach ihrem Willen besuchte Alexander die Hochschulen zu Straßburg und Königsberg und hielt sich im Jahre 1728 eine Zeit lang in Paris auf. Dieser Aufenthalt scheint die Bekanntschaft mit dem Cardinal Fleury herbeigeführt zu haben. Denn als im Jahre 1784 ein Krieg zwischen Deutschland und Frankreich ausgebrochen und die Graf­schaft Wied von den Franzosen mit Contribütioneu belästigt worden mar, sendete der Graf Friedrich Wilhelm seinen Sohn Alex­ander an jenen französischen Minister, nm Erlassung der Con- tribution, oder wenigstens um Verschunung vo» der angedrohten militärischen Execution zu bewirken.

Alexander reis'te in Gesellschaft eines Barons von Nierodt nach Paris, welcher dort erfuhr, daß der Cardinal Fleurn, der früher die Anerbietungen des deutsche,! Kaisers mit Uebermuth zurückgewiesen hatte, nuu einen Friedensvermittler, und zwar in der Person eines jnngen deutschen Reichsstandes wünschte nnd der junge Graf von Neuwied wurde dazu ausersehen. Der Wunsch Frankreichs ging auf die Erwerbung Lothringens, wonach bei der Lage der Sache nicht mehr zu zweifeln war; der Wunsch Kaiser Karls