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fahl, auf die Ebene von Schweidnitz zurückzukehren. Der Angriff auf Schweidnitz machte die Eroberung der steilen Höhen von Nurkersdorf und Leutmannsdorf nothwendig. Die Einnahme der letzteren wurde dem General Neuwied aufgetragen, der sie auch am 21. Juli durch treffliche Anordnung und tapfere Anstrengung gewann. Unter dcn hier überwundenen österreichischen Generalen befand sich auch der Vetter von Wied-Nuukel.
Nach der Einnahme von Schweidnitz zog der König wieder nach Sachsen, wobei der Graf das Schmettau'sche Corps führte. Im Plauen'schen Grunde, in dem Walde von Tharand, überfiel er den General Haddil, drängte ihn aus seiner Stellnng und nahm 'hm 4 Kanonen und 400 Gefangene. Sein Winterquartier bezog " in Naumburg. Ueber seine Thätigkeit im folgenden Jahre l?62 finden wir Nichts bemerkt.
Nach dem Frieden zu Hubertsburg, am 15. Februar 1763, versammelte der Graf am 17. Februar seiue westphälischen Regimenter in Merseburg und kehrte dann selbst nach Neuwied zurück, um seine Gesundheit wieder herzustellen. Er unterhielt sich mit Mancherlei gemeinnützigen Beschäftigungen und besonders mit der Gründung eines kleinen Dorfes auf der großen Heide zu Seeburg. Aber weder Arzneien., noch Bäder, noch der Aufenthalt in bem lieblichen Monr epos, in dessen Wäldern er sich lebhaft mit ber Jagd beschäftigte, vermochten feine Leiden zu lindern. So 2'»8 er auch am Morgen des 8. October 1765 hinaus und kehrte nicht wieder. Ein unglücklicher Schuß hatte feinem ruhmvollen Leben ein Ende gemacht, wie und wodurch, wer vermag es öu sagen? Seine religiöse Gesinnung läßt jedoch den Gedanken "'Hl zu, daß es durch eigene Hand geschah, sondern, wie man glaubt, durch eine unglückliche Entladung des Gewehrs.
Der Mst Friedlich Karl.
Wenn es überhaupt für einen jungen Fürsten schwer fällt, «llen Hoffnungen, die auf ihn gesetzt sind, allen Anforderungen, «« a» ihn gemacht zu werden pflegen, zu entsprechen, so ist es
