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Da« Fürstenthnm Wild.

Eigentlich nur stets als Grafschaft,Reichsgrafschaft" bezeich­net, bestand sie bis 1824 (S. 192) aus der oberen und unteren Grafschaft oderWied-Runtel und Wied-Neuwied. Eine »ähere Angabe über die wiedischen Besitzungen liegt aus dem Jahre 1800 vor.

Die Grafschaft Wied-Nunkel umfaßte ca. 5 Quadratmei­len mit den Kirchspielen Dierdorf, Puderbach, Urbach, Naubach, lzur Hälfte), Freirachdorf (zur Hälfte), Nieder-Wambach (zu '/z), Oberdreis (zu VZ) und eine Bevölkerung von 12,800 Seelen. Ferner gehörte dazn die ganze Herrschaft Nunkel mit den Kirch­spielen Schuppach, Heckholzhausen, Seelbach, Wier und Eschbach; aus den Isenburgischcn Besitzungen enthielt es Antheil an Isenbu'rg. das Kirchspiel Maischeid nnd Gerechtsame zu Meudt und Ober- Altwied und die Kellnerei Villmar.

Nieder»Altwied. Die Grafschaft Wied-Neuwied enthielt auf 2^2 Q.-NK (wahrscheinlich viel zn gering angegebeu) die Stadt Neuwied und die Kirchspiele Heddesdorf, Feldkirchen, Bieder (die Weinkirchspiele), Altenwied, Nengsdorf, Honnefeld, AnHausen, Nückerod, Dreifelden, Nordhofen, Grenzhausen und Alsbach, aus 50 Dörfern mit i?30