Plateau am südlichen Horizonte erkennen wir die Fleckerls höhe zwischen Voppard und Castellaun, 1594', den spitzen Stein über St. Goar, 1272' und den Hoch stein bei Oberwesel, 1628'. Nach Westen breiten sich in der Ferne die Vorhohen d'es Hunsrücks, nach Osten die des Taunus aus. Links und rechts des Rheines sehen wir die Bahnzüge kommen und gehen, während die zahlreichen Dampfer und die kleinen Flotillen sich auf dem Flusse hin- und herbewegen. Deutlich und klar breitet unten imThale Neuwied sich aus; fast glaubt man die Bewegung in den Straßen zu er­kennen.

Ueberraschend ist die Aussicht aus dem Pfarrgarten; noch weiter ist die Aussicht von der nördlich des Dorfes liegenden ausgedehnten Haide und dem anstoßenden Waldrande.

Die Kirche von Rengsdorf kommt urkundlich schon in der Mitte des 9. Jahrhunderts vor, indem der Erzbischof Theutgaud von Trier unter dem 29. August (Jahr unbekannt) die Grenzen eines dem Altar St. Castors gehörigen Zehnten bestimmte").

Rengsdorf war in kirchlicher Beziehung von dem St. Castor- stift zu Coblenz abhängig, ein Verhältniß, von welchem uns eine Urkunde von 1252 Mittheilung macht. Die Reformation erhob es zu einer eigenen Pfarrei. Aus dem Jahr 1596, wie aus 1641, finden wir erwähnt, daß die Kirche im Neubau gestanden habe. Im Jahre 1631 fand ein Geistlichen-Conuent zur Nerathung über

») In nomine äonnine ^n<z»u L!>ri8ti . ego viskos »rekispizoopu« LlevilenL!» . oinneui u»u<? «ubisetüin t«ruijn«,tionLin »<1 alters 8»n«ti L»«toli8 in uill» Nengsregäurl. IUI. K»i«»» ««ntsmdriuin tsrniinani. vs loou p»I« (Pfahlgraben) U8<zus Asnßsrnzäu,!. ot inäs n8N.ii« in nuiä» (Mied). ^^ p^^ uuicl«, 8ur»ulu N8^u« clinlsndlln. «t inäs «»«US r»oiniu08b »>!, st inäo in »tratüin nuulio»ni, st 8u«um nsr «tr»win U8<zu6 Im8i8«re8i', ot inäs in 8slidl>,n. ot äooi8um per 80» liblld U8o.no in di-oitb»,n. ot 8ur8nm por nruitb ali, n8<zuo »ä »I b uin laniäom. ot inäo U8c>uo in ^rnosnb »K. ot äsßrüoonbllli. in poisu- b»u. st inäonsono in binir». otäoo«u«nor diuri», N8<znon»l. H»«o oiuniL Kot», 8nut toinnoribu8 I^näovioi lozi8 p>-o8ontibu8 to8libn8 8«d- nowti8. ^«m tsinporidug. Nnoä^or ouino» lr»noi»o proknit. Hase 8unt nomin» to8tiuiu. Luono. H»äolbi-»ut. <3untr«,m oto. 8i <iui8 uano pro- »oiiptain t«riuin»ti<>nslu rapionclo 8»noto L»8tc>li8. »»tnlsrit? lluntns»» 8it iUi inrouioäiabilitor. Isio ot in tuturo, » m»Ii^ni8«iu« 8nilitibu8 »ono- ritor ooilipintur. 2»t.