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Fluhgeschiebe nicht unmittelbar der devonischen Grauwacke auf, sondern dazwischen tritt das, auf demWesterwalde sehr verbreitete Braunkohlengebirge mit mächtigen Thonlagern und einer Braun­kohlen-Ablagerung auf.

Ueber der letzteren finden sich erst die Fluhgeschiebe, der Löß und der Bimsstein. Die Formation erstreckt sich den ganzen Ab­hang hinab bis zum Aubachthale. Bei der Krcuzkirche ist sie am stärksten entwickelt und es zeigt sich hier die ganze Reihenfolge der Schichten. Zu Unterst, über 36' in der Tiefe, liegt der bunte, rothe, weihe und grüne Thou des Braunkohlengebirges, darüber kommen Geschiebe mit Lehm, dann Löß, schichten von Bimsstein und zu oberst die angeschichteten grauen Tuffe, in denen an dem höheren Abhänge fußstarke Bänke von bedeutender Festigkeit auf­treten. Der Thon wird an mehreren Stellen gewonnen und zu Töpferwaaren verarbeitet.

Das Vorkommen der Braunkohlen führte die Besitzer von Nasselstein, Remn u. Co., in früherer Zeit zu der Vermuthung, es ließen sich Steinkohlen hier gewinnen; als aber die Versuche mißlangen, wurde i. I. 1785 der Bergmann Wilh. Schmidt von der fürstlichen Nentkammer mit diesem vermeintlichen Stein- kohlenbergwerk belehnt, der keinen andern Gebrauch davon zu machen wußte, als das Material zu roste» und die Asche zum Bestreuen der Felder, besonders des Klees, zu benutzen.

Im Jahre 1786 kam das Werk in den Besitz des als Berg- und Hüttenmcmn rühmlichst bekannten gräflich Hatzfeldischen Bergassessors, spater fürstl. Wiedischen Forst- und Nergraths, Engelhard (auf der Kreuzkirche gestorben), welcher in der schwefelsauer« Thonerde das Material zur Gewinnung des Alauns erkannte. Die ersten unvollkommenen Versuche lieferten zwar geringe, aber, bei dem damaligen hohen Preist des Alauns, doch immer lohnende Resul­tate. Die Entwickelung dieses Werkes, obgleich von grohem In­teresse, zu verfolgen, ist hier der Raum nicht, nur die gegenwär­tigen Zustände dürfen wir unfern Lesern nicht vorenthalten.

Der Abbau des Braunkohlenflötzes wird durch Schächte be­trieben, aus welchen Strecken, 6' hoch und 4' weit, geführt sind, nach allen Richtungen desselben gehen und müssen, da der Druck der oberen Schichten sehr stark ist, durch kräftiges Holzwerk ge­stützt werden. Eben so sind die viereckigen Schächte von 3V« F-