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schattiger Weg. Man blickt thalaufwarts bis zum Kegel des OI- brück, thalabwärts in das Vrohlthal mit seinen Brüchen und sei« ner Industrie. Der Pfad senkt sich allmählich wieder ins Thal, überbrückt den Ponterbach und erreicht das Bassin des Heilbrunnen (in der Volkssprache Helgert.) Das Wasser desselben ist ein vor­zügliches Mineralwasser und hat die besondere Eigenthümlichkeit, nach kurzem Stehen milchig zu werden. (Es enthält kohlensanre Magnesia, kohlensauren Kalk und kohlensaures Eisenoxydul.) Schon 1487 geschah der Quelle rühmliche Erwähnung; leider ist keine Kuranstalt mit ihr verbunden. Verfolgt man das Thal des Heilbrunnen etwa zehn Minuten abwärts, so gelangt mau wieder WZ Vrohlthal.

Beim Eintritt sieht mau auf der linkeil Thalseite die Schweppenburg auf einem Hügel sich erheben. Sie wurde 1630 erbaut und zwar auf der Stelle einer alten Burg. Seit 1716 ist sie im Besitz der Familie von Gevr. Sie bietet eine sehr liebliche Aussicht über das Thal.

In vierzig Minuten erreicht man von der Schwevvenburg den Rhein. Die Tuffsteinbrüche werden seltener und der Gran- wackenschiefer tritt mehr zu Tage. Der Weg führt au der Metz er Mühle vorbei und in Kurzem zur Papierfabrik der Herreu Fuß. Damit winken auch die Gebäude von Brohl, und bald befinden wir uns in dem größeren Nheiuthale. Ein schöner Blick erwartet uus. Gegenüber das große Dorf Nheinbrohl mit seiner neuen Kirche, etwas weiter rheinaufwärts Ha mm er sie in mit den Ruinen der Burg auf steilem, schwärzlichein Felsen. Nheinabwärts das ansehnliche Hönningen mit dem dahinter liegenden, glänzenden Arienfels, Auf der linken Nheinseite Burg Rheineck auf mächtigein Vergvorsprung.

Brohl, ein Ort mit 750 Einwohnern, bietet übrigens dem Beschauer wenig dar, der Blick wird mehr vom Vrohlthale in Anspruch genommen, welches hier mit einem hohen, engen Felsen­thor ausmündet.