342
an Gebirgsbrüchen die Bachamsel (<ÄuoIu8 aquntlou») zu finden, so am Wiedbach in seinen waldigen Parthien. Die Goldamsel (Oriolu» galdnla), erscheint jährlich zu mehreren Paaren im Schloß- garten und in Nothhausen. In hohen Bäumen nistet zahlreich der St aar (8turnu3 vulgaris).
Vom Drossclgeschlcchte nisten häufig hier: die Schwarzdrossel oder Amsel (lurcku, moruln) kommt im Winter in die Stadtgür- tcn; die Singdrossel oder Iipdrossel ('Inräus inuzicu«), die Misteldrossel (I. vizoivoru») und Stcindrossel oder einsamer Spatz (1. «axatili»), welcher in den Felsen des Nheinufers nistet und bei Leutcsdorf bis spät in den Herbst sich vernehmen läßt, zumal vor den« Sonnenaufgang. Auf dem Zuge kommen zu uns: die Ringdrossel (IV wiM^tu»), der Krammctsvugel l/I. pi- lari») und Weindrosscl (IV ili»on8), sämmtlich als Krammets- Vögel zu Markt gebracht.
Der gefleckte Fliegenfänger (Nu3«io3.p8. Fri3okll) nistet in hohlen Bäumen und Mauerlochcrn, während der schwarz töpfige (Al. lltriollpillu) meist nur auf dem Durchzug an den Bachufcrn zu finden ist.
Gemein kommt der in Dornbüschen brütende rothrückige Würger (I,aniu8 Oollnrio) weniger häufig der rothköpfige (1^,. ruluZ) und der große Würger (1^,. oxonbitoi-), noch seltener der schwaizstirnigc (1/. minor). Alle vier Arten im Schloßgartcn.
Krähe« und Schwalben.
Der Eiche lhch er oder Nußhehcr (Lorvu8 Zlanällriu») macht sich durch sein lautes Geschrei recht bemerkbar in allen Waldungen. Ebenfalls sehr gemein, namentlich in den Baumstückcn, ist die Elster ((.'orvu, ric»); auf Thürmen und hohen Bäumen die Dohle (<üorvu8 inoneäula); nicht selten die Nebclträhe (<^. ooruix), der Kolkrabe (<ü. vorax), die Rabenkrähe (<ü. eo- rons) und Saatkrähe (<ü. kru^ilLZu»), welche sämmtlich bei uns überwintern.
In kalten, zumal schneereichcn Wintern kommt aus dem nordöstlichen Europa der Seidenschwanz (Loinb^oilla-(3a.rrula) zu uns, meist gegen Ende desselben.
Gemein ist bci nns: die Stadtschwalbe (Ilirrmäo urdio»),
