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Barbarakraut (Larrmraelr vulgaris) mit seinen langen gelben Blü- thenähren; das rosaroth blühende Sand-siänsetrau t ^radis aronosH), in Weinbergen nnd sandigen Feldern; das lilablüthige Wicsen-Scha umkra nt (^arän-inino Pratensis), auf feuchten Wiesen im April, fast ohne Gesellschaft; der Zahn würz (veu- taria. Kuluilera), eine der vorigen ähnliche Waldpflanze; der Knob­lauchs-Hederich (8i8^mbi'irnn Miliaria) mit weißen Blumen von herzförmigen Blättern, in Gebüschen häufig zur Maizcit. Auf Aeckern gemein der gelbe Acker-Senf (8iiMpis urvLirsis), am Rhein­ufer der dün «blätterige Doppelsamc (Diplowxis tenui- tdlia), sowie der strauchartig werdende schwarze Senf (Li-asFioa ui^r.'l); bei Wernerseck der seltene lackartige Senf (Oinapi« (ülioirlrutlius).

Im April uud Mai ist auf trockenen Feldern allenthalben ein zartes Pfläuzchein Das Hungerblümchen (llrarda, vorna) zu finden; auf Acckeru das Tüschelkraut (L^Iaspi arvonsL), au Wegen die Hirtentasche ^lipsslla, Lursa pastoris) mit ihren dreieckigen Schütchen. Ein seltenes Pflänzlein, die ^essäalia nuäi- ollulis, wächst auf den Bergen bei Nrohl und auf sandigen Höhen des Lcmchcr Sees. Auch ist des Waid s lIsati» tinotoria) zu er­

wähnen, dessen gelbe Nlüthenbüsche thals verzieren.

im Mai die Felsen des Rhein-

Veilchen.

Das Veilchen ist in 8 Arten bei uns vertreten, von denen folgende hervorzuheben sind: Das wohlriechende V. (Viola oäor-uto) häufig in Hecken, wie auch im Schloßgartcn; das Wun- der°V. (LV miraliilis) in Gebüschen der linken Rhcinseite; das Hunds°V. (I'. oanina) auf Hniden und Wiesen; das wilde V. (V. 8ilv68tris) in Wäldern; das dreifarbige V. (V. tiicoloi-) auf bebautem Laude, meist nur als das gelbfarbige vorhanden.

Aus einigen anderen kleineren Familien sind zu nennen: Das schöne Samenroschen (Heliantlwmuru vulgare) mit goldenen Blumen, zwei Arten R e s e d a (Nosoäli lutea und luteola), das seltene Herzblatt «Mimas»^ palustris) auf torfigen Wiesen (Laachcrsec, Iahrsfclder Mühle), das auf allen Waldwiescn häufige Kreuztraut (I'ol^llla vulgaris), dessen blaue Blümchen oft