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lMatrioaria (Hainoiriilla,) liebt mehr die sandigen Aecker, auf lehmigen: Erdreich wird sie von der Hundskamille (H.ntli6ini8 srveusilj) vertreten. Sonnige Orte schmücken sich mit der goldgelben Färbe r k a m i ll e sA. tinotoria,), Wiesen und Felder mit der Weißen Wucherblume (Oi,l^ga,ut!!<zinniu I^enoantlisniuin), auf dem nahen Westerwalde häufig mit der gelben Saat-Wucherblume (01>r. »o^Ltum), einem wahren Unkraute. Die Schaaf- garbe (^.«InIlLa Hlülotolium) ist an allen Wegen gemein, seltener die edle Schaafgarbc (^.cti. nodili«); die Betram-Scha af- garbe (H.. I'tarmioa) an Ufern häufig. Zu den Seltenheiten des Gebietes gehört der Gemswurz (vuroniouin l^aräuliaiio!,«^), in Gebirgswäldern hier und da, so auf der Ostseite des Laacher Sees; häufiger findet sich im Gebirge das heilkräftige Wohlverleihkraut lArnioa Montana,), kenntlich an seinem orangegelben Strahle. Im April begegnet man auf den linksrheinischen vulkanischen Bergender grauen spatclblätterigcn Aschenftflanze («ümei-aria zpatn- laewiia) nicht selten. Vom Kreuz würz (Osueeio) kommen viele Arten gemein vor, z. V. der strahllose gemeine Kr. (8. vulgaris, der Iatobs-Kr. (8. ^lloobasa) u. a.
Reden wir von den Disteln, so nennen wir u. a. die krause Distel l^arärnis «rispn»), die Stachel-D. (0. aoantlwiäss), die nickende D. (<ü. uutaus), welche ihr schweres Haupt neigt; ferner die Feld-Kratzdistel (On-sium arvenss), die Eselsdistel Onoporäon ^.ollntnium) auf den Feldern oberhalb Neuwied, die große uud kleine Klette (l^ppa rnlljor und rumor), die Eberwurz (Oarlirm vulgaris) u. a. m. Eine schöne Pflanze ist die hier und da vorkommende Scharte (8orr2tula tinoturia). Gemein finden sich die Flockenblume (lüsntaurea ^»osa, und (ü. 8<Nvio8H), die Chane (Osutauroll O^anuZ), seltener dieblaue Berg-Flockenblume (0. moutlma), die Distel-Fl. (<ü. ^1- citraplr), zuweilen auf Aeckcrn die Sonnenwende-Fl. (<ü. 8ol8ti> tmlig), die mit Luzcrner Samen eingeführt und ausgesagt wird.
, Eine wahre Zierde der Ebene ist die wilde Cichorie <<Äob.o> «um Int^dus), deren blaue Vlüthen den Wanderer begrüßen, wenn er seine Schritte von den Bergen herunter gelenkt hat in die Rhein- ebene. Sie wird begleitet vom Löwenzahn (I^ontoäon autuiu- nalis), Wiescn-Vucksbart (I°raFopaxoii pratensis), Pfaffen- röhrchcn (lÄraxaouui olüciullls), Gänsedistel (,8ouLliu8 nie-
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