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rllesu3, ll8per und arvengi»), Pipau (drepig virenZ, toowi'um, I)ienni8) u. a. Gemein an Wegen ist ferner das Bitterkraut s?iori8 IiiLi-aoimäe»), der wilde Lattich (I^aatuc>ll 8«>riu!a), dessen Blätter vertikal gerichtet sind; in Wäldern der Mauer- Lattich (1^. muralis), hie und da an Felsen der seltene, blaublü» hende I^ctnoa riorsnni». Eine besondere Erwähnung verdient schließlich die Gattung Habichtskraut (lÜLi-gcmin), von der wir 14 Arten hier besitzen, deren schönste, das einköpfige gemeine H. lH. I'ünnlillu), uns mit seinen schwefelgelben Vlüthen an sonnigen Orten cntgegenwinkt.
Glockenblumen.
Vlaue Glockenblumen giebt es zu 7 Arten bei Neuwied. Am gemeinsten ist die rundblätterige Gl. ldampanuln, rutunäi- i'olin), am schönsten ist die großblumige pfirsichblättcrige Gl. (<ü. perßioilulia) in Wäldern. Verwandt mit ihnen ist der niedrige Frauenspiegel (Hpocularig, ßpurulum), der die Felder der linken Nheinseitc schmückt, wenn er seine violetten Vlüthen im Sonnenlichte ausbreitet. — In Wäldern trifft man zerstreut die ährige und schwarze Rapunzel (?li^t«umll 8piollt»in und ni^rum) an, jene mit weißen, diese mit blauschwarzen Nlüthenköpfen. Freundlich begrüßt uns an sonnigen Vcrggehüngen die blaue Schaaf- scabiose (^iono moutana).
HllidcKräuttl.
Auf dem Westcrwaldc findet sich häusig die Heidelbeere Vaeoinium U^rtillu«); die Preiß elbeer e bewohnt kältere, entferntere Gegenden. Aber allenthalben ist die Haide im Spätsommer mit den lieblichen Vlüthenähren des Haidekrauts (dMuna vu!Fl,r>8> bedeckt. In schattigen Wäldern trifft man hie und da (z. V. bei Monrepos) das rundblätterige und kleine Wintergrün (t^roln, ruwnäilolia, und minor), sowie das Ohnblatt Nuuotropg, II^rinmt^8).
Cnziauarlisst VtwLchse.
Sie gehören zu den schönblühenden Krautern. Blaue oder violette Vlüthen besitzen: Der kreuzblüthige Enzian ltten- 8!HN«. crucillta), der gewimperte E. (6. oiliata), der Feld°E. (0. Lllmpe8tri8) und der deutsche G. (d. ^srmamea), alle im
