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August blühend und auf Berg- und Waldwiesen, jedoch selten vorkommend. Häufiger trifft man daselbst das Tau send guldenkraut (Nr^tnra<;a (üentauiium) an, eine gesuchte Arzneipflanze von großer Bitterkeit.
Nahestehend dieser Familie sind: Das Sinngrün (Vinoa minor), an sonnigen Waldstellen, häufig gezogen wegen der schönen blauen Plüthen und glänzenden grünen Blättern. An steinigen Arten trifft man hier und da den Schwalbenwurz (O^nanonum Viu««- toxioum) an.
Nanhblllttlligt Vwichlt.
Zu den ersten Frühlingspflanzen des Waldes gehört das Lun- gentraut (?ulinonar!» «Mein»!!»), dessen rothe Blumen sich später violett färben. Der Natterkopf (Neliium vulgare», eine gemeine, steifhaarige Pflanze, sperrt die blauen Vlüthcn an allen unbebaute« Orten auf. Häufig finden wir auf Aeckern den Acker- Steinsame (Iiitlwsriolnium »rveuso), den Krummhals (I^ouMs arv6N8i8), die Hundszunge (O^nc>sslo88um owoi- nale), weniger oft die tiefblaue Ochsenzunge (^nonusa olNei- nali»), und verwildert den Boretsch (Lorano ot'üoiimli»), aber allenthalben an den Ufern der Beinwell (s^mpli^turn owei' nule). Das Vergißmeinnicht (N^o8uti») ist in ? Arten bei uns vertreten und stark verbreitet.
NachlschalllNllllisse Gewichst.
Diese Familie umfaßt fast ausschließlich Giftpflanzen, die gewohnlich schon durch ihr verdächtiges Aussehen warnen. So trifft man auf unbebauten Stellen allenthalben den wenig Vertrauen ein- Menden schwarzen Nachtschatten (8o!auuni ni^rum), hier und da das übelriechende, klebrig-wollige Bilsenkraut (I^o^a- mu8 niFs,) mit schmutziggelben Blüthcn, sowie sehr zerstreut den fremdartigen Stechapfel (Natura, 8trainaniuin). An Ufern (wie am Nheinufer, Neuwied gegenüber) klettert der blaublühendc Bitter- süß-Nachtschatten (8olauum vulcamara) und in frischen Waldschlägen lockt oft in Ueberzahl die Tollkirsche (Atropa Loüactonna) mit ihren gländcnd-schwarzen Kirschen die unvorsichtigen Kinder an.
lalvtnblüthlcr.
Auch bei diesen treffen wir etliche Giftpflanzen, so den prächtigen
