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wurden daran verhindert, indem alle Lastpferde des Kaisers und derer, die mit ihm waren, so wie auch die Kramer und Waffenverkäufer, welche dem Kaiser und seinem Heere gefolgt waren, den schon engen Weg der Flüchtigen ganz versperrten. Getödtet wurden im Kampfe selbst die Grafen Nagenar und Hieronymus nebst vielen andern; gefangen genommen auf dem Schlachtfelde oder in dem nahen Walde wurden der Bischof Ottulf (von Troyes), Abt Gauzlan (von St. Germaine des Pres, Karls Kanzler), die Grafen Aldramm und Adalard, Vernard und Ebervin und viele andere; sammtliches Gepäck aber und alles, was die Kaufleute mitführten, siel dem Heere Ludwigs in die Hände. Und es erfüllte sich das Wort des Propheten, der da sagt: Du Verstörer, meinst Du, Du werdest nicht verstöret werden? Alles was die Verwüßer, welche mit dem Kaiser waren, hatten, und sie selbst, wurden die Beute des Heeres von Ludwig, so daß die, welche mit Hülfe der Pferde hatten fliehen können, ihres Lebens Rettung als Beute betrachten muhten. Die anderen aber wurden von den Landleuten dergestalt ausgeplündert, daß sie sich in Heu und Stroh wickelten, um nur ihre Scham zu verhüllen und nackt diejenigen entflohen, welche die Verfolger nicht tödten wollten. Und so traf ein großer Schlag das räuberische Volk."
Wie erzählt mm Regino, der Abt von Prüm, den Hergang der Schlacht? „Als dem Ludwig gemeldet würde, daß sein Oheim Karl schon in die Grunzen des väterlichen Reiches eingedrungen und an den Fluthen des Rheines seil, Lager aufgeschlagen hätte, wird er von heftigem Zorn entflammt und schickt sogleich Gesandte an ihn ab, um ihn zu bitten, daß er eingedenk sein möchte ihrer Verschwisterung und Vlutsfreuudschaft, eingedenk auch des Namens unseres Herrn Jesus Christus, dessen er und sein Bruder vor mehreren Zeugen Erwähnung gethan, als sie das Reich unter einander theilten und sich unter einer furchtbaren Vetheuerung gegenseitig Frieden zusagten; er möge sich scheuen, einen solchen Namen als nichtig anzusehen und dem Herrn seine Eidschwüre halten, damit das Vündniß, welches sie beiderseits geschlossen, unverletzt bliebe; das Schwert solle er ruhen lassen und mit Entsetzen davor zurückschaudern ob der furchtbaren Habgier, die ihn ergriffen, Menschenblut zu vergießen; mit seinem Loose könne er zufrieden sein und das von Gott ihm übertragene
