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seinen Sitz hatte, wurde nnn Herzog der Franken. Aber die Franken behaupteten nicht mehr, wie bisher, ihre Stelle über den Sachsen; sondern sie standen fortan neben denselben und neben neu Naiern und Schwaben und mit ihnen unter dem Könige.

Prinz Heinrich suchte noch Schutz bei dem König Ludwig von Frankreich, mußte aber endlich, da dieser auch von Otto besiegt wurde, seiue Reue zu den Füßen des Bruders ausspreche», der ihm auch Verzeihung gewährte.

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Nachdem die mächtigen Stürme der Völkerwanderung vorüber gezogen waren uud das fräukische Reich sich gauz und gar befestigt hatte, da verschwanden vollständig die Namen der einzelnen Völker und es traten die Gangemeinschaften auf, an deren Spitze in des Königs Namen der Gaugraf stand.

Unser Thal gehörte hauptsächlich zwei Gauen an, dem rechts­rheinischen Angirs- oder Engers-Gau und dem linksrheinischen Maien- oder Maifeldcr-Gmi. Rechts des Rheines schloß sich ober­halb der Lahn der Hainrich- oder Heirichgau und links des Rheines oberhalb der Mosel der Trach- oder Trechgau an.

Der Engersgau, sagt Herr vou Stramberg, nach seinem umfang beiläufig dem trierischen Landkavitel Engers vergleich­bar, hatte gegen Westen, von der Müudung der Lahn bis unter­halb Linz, den Rhein. Nördlich folgte die Gränze der Wasserscheide Wischen Sieg und Wiedbach; von der Quelle der Wiedbach lenkte ^ sich hinüber bis zu der Quelle der Gelbach oder Aunar, die oberhalb Langenau in die Lahn sich ergießend, den Engersgan von dem Niederlahnyau im Osten schied. Von der Mündung ^r Gelbach an bis zum Rhein bildete die Lahn die Grenze gegen den Einriche. Hiernach war der snlische, der trierischen Diöcese öugetheilte Engersgau von den salischen Landschaften Niederlahn- 3«u, Einriche, Trechiri und Maifeld, und von den rivuarischen, °e«l Erzbisthum Köln zugeteilten Landschaften Auel und Ahrgau umgeben, und werden unter feinen Ortfchaften genannt Widhergis, Würges 959, Hidenesdorff, Heddesdorf 962, Sann, Bivara, Ir- "cha, Erumbele, Winesvvalde, Overanberch, Lidvuidesdorp, Ho-