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hingen, Steindorf, Holldorf, Butinebrunnen, Eingesehen, Hun- bach (,86eu8 ttuvium 8iFina.")"

Für die Bewohner unferes Thaies ist es gewiß auch nicht ohne Interesse, daß viele Beweise dafür sprechen, der große Kriegs- held Roland, der Neffe Karls des Großen, der trauernde Ritter von Nolandseö und der den unzählbaren Schwärmen der Sara- cenen im Thale Nonceval Erlegene, gehöre unserem Engersgaue an, und es sei in ihm nicht, wie es den Franzofen beliebt, ein Graf von Angers, fondern ein Graf von Engers zu erken­nen. Viel natürlicher, fagt Stramberg, fcheint es, den größten der fränkischen Helden aus der Franken Heldenlande, aus einem der falifchen Gaue der Heimath, herzuleiten, als von den fernen Ufern der Loire. Es ist auch nicht anznnehmen, bemerkt ferner der Antiquarius, daß ein Brite habe Platz nehmen dürfen unter den stolzen Häuptlingen der Salier und Ripuarier, welche« die Geburt des edelsten unter den Burgundern oder Römern ein Ge­genstand ungemessener Verachtung war. Daß ältere Schriftsteller wie Bojardo, den Vater des Roland Milo von Antona (Andernach?) nennen, daß die kölnische Kirche den 16. Juni dem Andenken Rolands und seiner Gefährten gewidmet, Namen und Sage von Nolandseck und Nolandswerth, Alles das hält unfer so nngemein fleißiger Forscher für bedeutende Stützpunkte, nm die Heimath Rolands in unferem Thale zu suchen.

Es ist höchst wahrscheinlich, daß die alten Grafen von Wied die Gaugrafen des Engersgaues gewesen, obgleich auch die Grafen von Saun und die von Ifenburg auf diefe Ehre An­spruch zu machen berechtigt sind.

Auf der linken Rheinfeite lag das weit bis in die Eifel aus­gedehnte Maifeld, als dessen Gaugraf Megingoz genannt wird, auf dessen Bitten König Arnulf 888 die villa, li üben«, ob,in Mßo Nemslslä« an die Abtei St. Maximin verfchenkte. Dieser Megingoz, fagt der Antiquarius, ist eine Person mit jenem Me- gingaud, von welchem Nhegino (Abt von Prüm) 892 schreibt: Megingaud, Neffe von Konig Odo (dem Capetingischen König der Westfranken), wurde von Alberich und dessen Spiesgefellen zu Nettel in dem Kloster des heil. Sixtus ermordet; der Leichnam wurde nach Trier gebracht und in St. Maximin beerdigt."Das Ereignih weiter besprechend, fügt Eckhart, Rornm ^raneioarum,