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Iib. 28 n. 266 hinzu: „So viel sich aus den Handlungen der Nachkommen Roberts des Starken (des Grafen von Tours) versehen läßt, war Robert, der Agana Gemahl und Roberts des Starken Vater, in deni trierischen Sprengel zu Hause."
Als Grafen des Maifeldcs kommen ferner vor 905 Vurgard, «iv, pg^o Nominavelt", 964 Udo „in zmFo NeFOnovelt", 998 und 1005 Vecelinus, Bcthalinus „in pa^o Nomstslä, Nsinvelt", 1^12 Verthold „in ^»g,Fo Utz^nslsläeuZi", 1056 Bertolphus ^in l>^Fc> N^nvolt«.
Daß der Name des Maifeldes weder von den Maiuersmnm- luugen der Franken, noch von der mailichen Wonne des Landes, weder von der Stadt Maien, noch von dem Maibaum seinen Namen haben könne, ergiebt sich ganz von selbst, wenn man die frühere Schreibart „Meginovelt" oder „Meginocamuns" in Betracht zieht. Es darf nur an die Namen der alten Städte Rigomagus (Remagen), Durnomagus (Dormagen), Nomomagus (Neumagen, Nymegen) u, f. w. gedacht werden, woraus hervorgeht, daß bei den alten Kelten, die sicher einst hier gewohnt haben, „mag" die Bezeichnung sür einen Wohnort war und daß „Meginovelt" wohl nichts anderes, als das „Feld der Dörfer" bezeichnen kann. Und Dörfer giebt es hier genug, wie mau ersieht, wenn man sich auf deu Thurm des fchönen Münsters im Maifeld stellt, wobei auch Manches mit acht keltischen Namen, wie Pollich, Mendig u. s. w.
Der große Gerichtsplatz der Maifelder war bei den drei Tonnen, drei künstlich aufgeworfenen Erdhügeln au der Straße uon Coblenz nach Polch, hinter dem Camillenberge, einem der prachtvollsten Aussichtspunkte der Gegend.
Der Maiseldgan.
Daß König Pipin der Kurze, der Vater Karls des Großen "uf dem Maifelde, auf einem der höchsten Punkte des Plateaus um 75(^ d^ wo schon eine römische Niederlassung gewesen, das prächtige Münster im Maifeld, gegründet, daß ferner die Mchst anmuthige Legende von der heil. Genofeva, welche kein Worifcher Beweis als nnwahr bezeichnen kann, sich fast
