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Zeitgenosse des großen Friedrich und Maria Theresia's gewesen, und die Ruhestätte seiner Gebeine auf dem gemeinschaftlichen Gottesacker ziert mit Necht die Inschrift des Denkmals:Zu groß ^1'cht, zu gut vergessen zu werden. Seine Thaten schlitzen fem Andenke»."

Die Stadt Neuwied stand um diese Zeit in der schönsten <>lüthe, wurde aber bald darauf von traurigen Ereignissen schwer heimgesucht.

Die Einwohnerzahl unserer Stadt ist mir nicht zu ermitteln gewesen, wohl aber die Zahl der Geborenen und Verheira­teten, welche einen Blick in die Verhältnisse der Bevölkerung ""r, während und nach den hier so verderblich wirkenden Kriegsereignissen giebt.

^"i Jahre 1790 wurdeu 22 Paare getraut und 139 Kiuder geboren,

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Die Negierung des Fürsten Friedrich Karl, geb. am 25. Dezember 1741, seit dem 20. Januar 1706 mit der vortreffliche!! Gräfin Marie Luise Wilhelmine von Sayn-Wittgen- ^ein- Berleburg vermählt uud Vater so vieler ausgezeichneter ^°hne, wie Karl August, Victor und Maximilian, war keine er­tliche, besonders durch eine sehr unglückliche Geistesrichtnng herbeigeführt uud seine Schwäche sich von Abentheuern leiten zu l"sse». (§r geriet!) in große MißHelligkeiten mit seinem Lande, ""° es kam zu sehr heftigen Auftritten in den Straßen Neuwieds Wichen den Bürgern, welche für die Fürstin Parthei genommen, ""d den fürstlichen Soldaten, uud mit seiner eigenen Familie; zuletzt law er unter Vormundschaft, mußte 1802 von der Negie- ^uug abtreten uud hielt sich nun in der Fremde auf, bis er am ^ März 180!) zu Frciburg im Vreisgau starb. Ihm folgte, zu- ^>t »uch unter der Vormundschaft der hochgebildeten Mutter, der ""st Iohanu August Karl, geb. am 26. Mai 1778.

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