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«ichischen Truppen, der Prinz Ferdinand von Würtem- berg, zugab.

Gegen Ende des Dezembers ward zwischen den beiderseitigen Oberfeldherren, Clairfavt und Iourdan, ein Waffenstillstand geschlossen, der erst von Seiten der Ocsterreicher am 21. Mai I79ll gekündigt wurde und mit dem 31. Mai schloß. Diese Zeit °ber, in welcher auch ein Theil des O'Donnelschen Freicorps unter dem Oberstlieutenant Grafen O'Donnel als Besatzung u> Neuwied stand, wurde von den Oesterreichern benutzt, um in und um Neuwied bedeutende Verschanzungen anzulegen, die unsere gute Stadt fast in eine Festung verwandelten uud ihren Bewoh­nern sehr traurige Blicke in die Zukunft eröffneten.

Schon am I. Juni erzwangen die französischen Divisionen Lefebre und Colland unter dem tapfern Kleber vom Niederrhein aus den Uebergang über die Sieg und nöthigten die Oesterreicher "«uwied zn «erlassen, worauf am 5. Juni 1796 der zweite '"Heinübergang der Franzosen erfolgte. Es war ein Theil °er Division Grenier, welcher die Stadt besetzte, uud der General "ahm sein Hauptquartier im Schlosse, in welchem am II. Juni auch der kommandirende General Iourdan eintraf, aber schon °Nt folgenden Tage weiter zog. Mittlerweile wurden die öfter- «lchischen, Verschanzungen zerstört und der Brückenkopf wieder ^gestellt. Der große Sieg des Erzherzogs Karl bei Wetz- ^"r am 15. Juni veranlaßt«! die Franzosen schon am 18. Juni euwied M verlassen, wo schon am Abende Ocsterreicher einrück­en und noch zurückgebliebene französische Chasseurs fechtend aus °er Rheiustmhe ueltrieben. Zugleich begann auch die Beschießung °" Stadt von der linken Rheinseite und beschädigte eine Anzahl ^"user. <zZ wnrden jedoch in den folgenden Tagen die Feind- ^"gkeiteu nicht lebhaft geführt. Am 16. Juni hatte die Stadt °"s Glück, den Erzherzog Karl, begleitet von dem Grafen "°uNartensleben «nd mehreren Generalen, in ihrer Mitte A sehen und ihm ihre Huldigungen durch eine Deputation des Magistrates darzubringen.

Mittlerweile waren die Franzosen wieder mit bedeutender ermacht von der Sieg her vorgedrungen uud auch bei Neuwied

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"urden die Feindseligkeiten durch gegenseitige Beschießung, wobei Uch die Stadt wieder beschädigt wurde, sehr lebhaft geführt,

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