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M eröffne» gesonnen, betrug 65,000 Mann, eine Macht, welcher die österreichische Armee unter Feldmarschall-Lieutenant Wernes un höchsten Anschlag 40,000, bei Weitem nicht gewachsen war.
Da die Franzosen gleichzeitig von der Sieg und von Neuwied her vorzudringen drohten, rüstete sich Wer neck, mit seinem ganzen Anneecorps auf eine ihrer beiden Hauptcolonnen zu fallen und diese zu schlagen, bevor Ho che die Vereinigung seiner Armee bewerkstelligt haben könnte. Zu dem Ende concentrirte Wernes M 16. Uuril bei Neukirchen den rechten, bei Dierdorf den linken Uügel, ein vorgeschobenes Corps bekam Stellung bei Siegburg. Mit Feldmarschall-Lieutcnant Kran wurde verabredet, daß dieser, während durch seinen Vortrab die Engen von AnHausen und ^ endorf beobachtet blieben, mit der Hauptmacht das Becken von Neuwied verlassen sollte, um die über Userrath gegen Attenkirchen vordringende Colonue des Generals Ehampiounet, wie sie die Höhe von Altenkirchen erreicht haben werde, anzugreifen. I'n Fasse des Erfolges sollte die ganze Armee in einem Seiten- warsch dann über Neuwied hervordringen, dem Centrnm und achten Flügel der Franzosen zuvorkommen und deren Absichten, wo möglich, vereiteln. Es liegeil aber auch andere Mittheilungen vor, nach welchen Kray, obgleich er einen Theil feiner Truppen zur Hauptarmee abgesendet, angewiesen war, den Feind durch entschlossenen Widerstand aufzuhalten, bis Wernes mit Championnet s°Uig geworden.
Mittlerweile war bei den Oesterreichern eine Nachricht eingetroffen, daß Nonaparte einen allgemeinen Waffenstillstand mit Oesterreich abgeschlossen habe. Deßhalb verhandelten sie noch am borgen des 18. Aprils (zweiten Ostertag) mit Ho che, der Nichts ^von wissen wollte und während der Nacht bereits einen großen Theil seines Heeres über den Rhein geführt hatte.
Wirklich konnte auch Hoche von diesen Verhandlungen keine Kenntnis; haben, da der Abschluß des Waffenstillstandes zu Leo- ben erst am 18. April statt fand; jedenfalls ist aber Kray getäuscht worden, sonst würde er den Uebergang eines so bedeutenden Heeres nicht unbehindert zugelassen haben.
So erfolgte dann am 18. April 1797 der vierte ^heinübergang der Franzofen und das Treffen bei Neuwied.
