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Obschon noch fortwährend mit der österreichischen Generalität wegen Abschluß eines Waffenstillstandes in Unterhandlung, da schon Nachrichten über den nahen Frieden zu Leoben einliefen, be­schloß der französische Obergeneral Hoche in dieses liebliche Thal To° und Verderben zu werfen. Das freundlich ausgebreitete Neuwied, das daran sich reihende Heddesborf, konnten im Laufe des Tages in Trümmerhaufen verwandelt werden: die lieb» l'ch aufsprießenden Getreidefelder, die goldglänzenden blühenden Kohlsaate», sollten von Kriegermassen zerstampft werden, und mit °e» lieblichen Liedern der eben wiedergekehrten befiederten Sänger °as Wuthgeschrei der Kämpfenden, das Aechzc» und Stöhnen der verwundeten und Sterbenden sich mischen. Es war in der Nacht uom ersten auf den zweiten Ostertag, vom 17. zum 18. April, als Hoche schg um 2 Uhr, nachdem er zahlreiche Kolonnen von allen Zeiten herbeigezogen, den Uebergaug befahl, und als der Tag unbrach, mochten wohl 24,000 Mann auf dem rechten Nheinufer ueheu, die in dem Brückenkopfe nicht mehr Raum hatten und uch auf dem anliegenden Felde ausbreiteten.

Das üsterreichifche Heer auf der rechten Rheinfeite war kaum I6,W0,ach anderen Angaben nur 8000 Manu stark, meist böh- '"'sche Infanterie; die Cavallerie bestand aus uur acht Schwadro- "en- Mt dem rechten Flügel an die Wied, mit dem linken an "e Sayn gelehnt, breitete es sich über die ganze Ebene aus und Mtte sich < zw,^ große» Fleschen, die eine vor Heddesdorf, ">e andere »auf dem Bering, einer geringen Anhöhe südöstlich °°n Neuwied, verschanzt, die, stark mit Feldstücken versehen waren, ^«zelne Redouten reihten sich bis nach der Sayn hin daran. Die Schanze bei Heddesdorf verteidigte das erste Bataillon des Frei- "rus von O'Donnel.

Noch einmal versammelten sich Morgens acht Uhr am allge- "emen Gottesacker Krau und Lefebre zur weiteren Besprechung °" Einstellung der Feindseligkeiten; aber Hoche, welcher nun bereits 40,000 Mann auf die rechte Rheinseite geworfen, forderte ^ Uebergabe EhrenbreitsteinS und Rückzug des österreichische» Veeres über den Main.

Das war zuviel von der Kriegsehre des tapfern Krau ge­fordert ; hMe er sich auch von dem französischen Obergeueral über- lsle» Insse,^ so f<,^, ^. ^f solche Vorschläge nicht eingehen.