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Mit dem September 1833 errichtete dieser Verein auch «inen Schutzhafen an dem oberen Ende der Stadt.
Die Frequenz der fliegenden Brücke und der Dampffähre betrug im Jahre 1868 auf 366.000 Personen.
Inmittels wurden gar manche Anstalten gegründet. Das Kö'nigl. Schullehrer-Seminar wurde 1819 eröffnet und in demselben Jahre auch ein nur zwei Jahre thätiges Gymnasium, woran ^ottling, Kor tum und andere Männer von Bedeutung wirkten. E,-st später wurde an seiner Stelle eine höhere Bürgerschule errichtet. Das Königliche Kreisgericht erhielt ein eigenes, trefflich ausgeführtes Gebäude in der östlichsten, dem Rheine parallel lau« senden Hermanusstraße.
Die Gewerbthätigkeit erhöhte sich in bedeutendem Maahe, unterstützt von der rheinischen Eisenbahn, wenn auch der im Jahre 1858 eröffnete Bahnhof ans der linken Rheinseite liegt.
Fortwährend vergrößerte sich die Stadt. An der Hedbes- borfer Straße entstanden Häuferreihen, welche das uralte Heddes« b°rf und das jugendliche Neuwied in unmittelbare Verbindung Yachten. Die Pfarrstraße wurde jenseits des Luisenplatzes ausgebaut — Professoren-Straße ohne Universität! — und die fünfte Parallelstraße des Rheines, die Hermannsstraße ist in lebhafter ^Ntwickelung begriffen.
Die Einwohnerzahl, im Jahre 181? auf 4363 sich belaufend, "trug im Jahre 1820 4657, 1850 6467,
1825
4810,
1855
7130,
1830
5002,
1860
7610,
1835
5653,
1865
8034,
1840
6064,
186?
8534,
1845
6006,
1868
8691.
Neuwied aber erhofft von der bald hier zu errichteten Kaserne f^. 3 Batterien der reitenden Artillerie-Brigade Nr. 8 eine "deutende Entwickelung noch in feinem Innern, während die Eröffnung der rechtsrheinifchen Eisenbahn, die in diesem Jahre erlöst, seiner Verbindung nach Außen noch einen viel höheren Auf- 'Hwung gewähren wird.
Die Zeit der Volksbewegungen, 1848 und 1849, ging ruhig "ruber; denn Neuwied schätzte sich seit der Neugestaltung der
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