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Die französische» Nevolutiouskriege fügten ihm alier schwere Verluste zu — so wurde ihm z. N. in Neapel ein großes Waareu- lager weggenommen —, so daß er gegen 1796 sein Geschäft ganz aufgab. Ein harter Schlag für das durch die schwere» Kriegsbe- drängnissc so sehr gesunkene Neuwied. D. Nöntgen hielt sich nuu theils iu Neudietcndorf bei Gotha, theilö in Berlin auf, kehrte 1802 »ach Neuwied zurück und eudete am 12. Februar 1807 i» Folge eines Schlagflusses, bei einem Besuche in Niesbade», sei» überaus thatiges Lebe».
Ludwig Noutgen, Davids Bruder, hatte iu Neuwied die Uhrmachcrkuust erlcrut u»d war mit dem Leibarzte des Gräfe» Friedrich Nlcrauder, dem Hofrath Kempf bcfreuudet, bei dem er auch Lauaters Bekanntschaft gemacht hatte. Später verkaufte er auf der Wanderschaft zu Frankfurt n.M. seiuHnndwerkszeug u»d ging »nch Tübingen, wo er Theologie studirte und seine Examina mit Ehren bestand. Im Jahre 1783 war er kurze Zeit lutherischer Prediger iu Neuwied uud wollte ebeu eiue Eollectenreise zum Ausbau seiner Kirche antreten, als er eiueu andere» Nus erhielt. 1811 starb er als Superiuteudeut zu Eseus iu Ostfriesland.
Desse» vierter Soh» Gerhard Moritz, gestorbe» 1851, war Lieuteuaut i» der «iedcrländischeu Marine und hatte i» England Gelegenheit, sich mit dem damals uoch als Geheimnis, behandelten Dampfschiffbau bekannt zumache»; er gründete a»f der I»sel Fyenoord, Rotterdam gegcniiber, das Etnblissenient zu», Dampfschiffbau und war der erste, der deu Rhein mit Dampf befuhr. Ein kleiner Versuch wurde 1817 gemacht, eiu größerer, der die Möglichkeit der Eiuführuug nachwies, im Herbst 1824.
David N. hatte drei Söhne. Der älteste Philipp Jakob, 'w. Jahre 177? in Neuwied geboreu, studirte Theologie, wirkte
Dieser eilt alsbald zum Fürsten Friedrich Karl und bittet m» gnädige U». lerstilhunq durch Ueberlassnng de? passenden Tischgeräthes. Der Fürst de- '"'ll'sst nicht Mein die Bitte, sondern überlaßt ihm zu diesem Zwecke auch !""!! Wundtoch. Der König kommt, ist lehr ersrent über die treffliche Ei». "ch!»»g der Fnbrck, die Schönheit der aufgestellte» Mobilicu'und das Früh, stück ist n^rtreiflich. wobei auch der Fürst erscheint. Röntgen macht im goldbrotaten Rocke eine trcsfliche Figur, nicht minder auch seine Gattin im ">chen seidenen Kleide, jedoch mit dem enganliegenden Herrnhuter Häubchen "Ut blauem Bande.
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