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und Burgfriede», der Gerechtigkeit zu Meudt, den Dörfern Grenzhause,!, Hilgenroth, Alsbach. Hundsdorf und dem Hofe Rens, mit hoher, mittlerer und niederer Obrigkeit. Die obere Grafschaft erhielt Schloß, Stadt und Kirchspiel Dier- dorf, die Kirchspiele Urbach, Raub ach, Puderbach mit Reichen st ei n, Wambach, Ob erdreis, anf der Haufe r- bach, Freienrachdorf, Haufen, Elgenroth, Herrfchaft, Schluß und Flecken Runkel, die drei Dörfer zum Stein Nun- kcl gehörig, Ennerich, Höfen, Steden, die Zehnten zu Schupp ach und Aumenau, die bifangifche Gemeinschaft mit Nesterburg sammt der runkelifchen Gebühr zu Weste rwalde, Neukirchen, Marienberg und Emmerichenhayn. Die Glänzen zwischen den beiden Theilen wurden durch die Adenhei- mer und Iahrsfelder Gerechtigkeit, im Kirchspiel Urbach, und in der Dierdorfer Veholzung i>n Anhänser Walde gezogen. Der Münoersbacher und der Wambacher Zehnte fiel an die untere, der Neinzehnte des Kirchspiels Heddesdorf un die obere Grafschaft. Das Perfonat zu Fcldkirchen blieb gemeinschaftlich. Es wurde bestimmt, daß die beiderseitigen Unterthanen frei überziehen, frei von Arresten und Zöllen fein füllten. Auch sollte kein Theil mehr als den Betrag von 1000 Gnldeu veräußern oder in fremde Hände bringen dürfen. Graf Wilhelm IV. erhielt die obere, feines verstorbenen Bruders Hermann I. drei Söhne, Johann Wilhelm, Hermann II. und Philipp Ludwig erhielten die Niedere Grafschaft.
Durch deu Stammverein von 1613 wurde diese Theilung bestätigt und eine jede weitere Theilung oder Veräußerung von Landestheilen unterlagt.
Wilhelm IV. starb 1612 ohne männliche Nachkommen und °s folgten ihm feine Neffen Johann Wilhelm, welcher die 'nedere Grafschaft erhielt; er starb 1633 und dessen zweiter Sohn und Nachfolger Philipp Ludwig II. 1638. Hermann II. "hielt die obere Grafschaft.
Iu der niederen Grafschaft folgte 1638 der älteste Sohn Hermanns II. Friedrich, der Gründer Nenwieds. Er starb 1698 ""d seine Nachfolger waren! Friedrich Wilhelm bis 1737, Friedrich Alexander, Fürst feit 1784, bis 1791, Friedrich
