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Friedrich, Graf zu Wird, 1618-1693.
Streit, der sogar die Herrschaft Nunkel durch eine Comvagnie Neiter gewaltsam i,i V^'itz nahm, aber wieder daraus vertrieben wurde.
Der dreißigjährige Krieg, der während der Negierungszeit des Grafen Friedrich noch lange fortwüthete, schlug den wiedischen Landen tiefe Wunden, die noch lange ungeheilt blieben. Der westphälische Friede brachte große Veränderungen im deutschen Reiche heruor; es blieben jedoch den Neichsständen ihre Territorial-, Hoheits- und Neichsstandsrechte. Für die wicdifchen Grafschaften wurde nicht nur die wegen der Neligionsvcrschiedcnheit Statt gehabte Vermehrung der Grafenbänke durch die fränkische und west- Mlische Grafenbank, wonach also die Grafen vier Curiatstimmen "l Fürstenrathe besahen, erfolgreich, sondern auch das Normaljahr 16ä4 in Betreff des Kirchensystems dahin entscheidend, daß die im Wiedischen angenommene reformirte Confession die herrschende blieb.
Die Lehre der reformirten Kirche und deren Kirchendiscivlin wurde durch die von dem Grafen Friedrich am 24. Sept. 1683 erlasse,« Kirchenordnung befestigt und noch mehr geregelt.
Unaufhörlich auf die Verbesserung und Erhebung seines Landes bedacht, führte er den Plan, au dem Rheine eine Stadt zu erbauen, seit 1649 durch die Begründung von Neuwied aus, Nachdem er vorher bei Fahr an der hohen Lai sein Schloß Friedri ch-
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