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Der Fürst August wurde im Jahre 1819 von dem König Friedrich Wilhelm III. znm Chef des neuerrichteten 29. Landwehr- Regiments ernannt und init dem schwarzen Adlerorden begabt- Später erhob ihn der König zum Landtagsmarschall der Nhein- provinz und znm General-Lieutenant. Die langjährigen Streitigkeiten mit Irlich wurden 1822 zu seinen Gunsten beendigt und 'hm 1827 eine eigene Negierung, unter preußischer Hoheit, überragen. Daß durch Aussterben der wied-runkelischen Linie am 28. April 1824unter ihm die obereGrafschaft mit der unteren wieder vereinigt wurde, ist bereits S. 192 erwähnt. Der Fürst, >n seiner Milde allgemein hochgeehrt und geliebt, starb am 24. April 1836. Was wir von dem trefflichen Fürsten noch besonders zu rühmen haben, ist seine große Liebe zur Musik, die in dem fürstlichen Schlosse warm gepflegt wurde, was natürlich auch auf den Kunstsinn der Bewohner Neuwied'» nicht ohne günstige Einwirkung blieb.
Die Prinzessin Louise.
Eine höchst anmnthige und liebenswürdige Erscheinung bis w ihr hohes Alter war die Prinzessin Louise Philippine Charlotte, geb. am 11. März 1773, gest. 8. April 1864. Ihr wohlthiitiger Sinn, ihr frommes Gemüth, wirkten Gutes nach allen besten. Ihr Streben war ganz der Kunst und Wissenschaft gedeiht; die Musik pflegte sie in einem hohen Grade: sie gründete °Men Gesangverein, der Vortreffliches leistete. In der Malerei, w welcher sie sich noch besonders im Jahre 1805 in Dresden vervollkommnet hatte, war sie Meisterin, was viele tressliche Gemälde '" fürstlichen Schlosse bezeugen. Die „Lieder einer Einsamen" bekunden ihr tiefpoetisches Gemüth.
der
pliui Ml in Wied.
Maximilian Alexander Philipp, geboren am 23. September 1782, war das achte Kind der mit zehn Kindern °Mckten Ehe des Fürsten Friedrich Karl zu Neuwied u»d dessen trefflicher Gemahlin, der Gräfin Loukse Wilhelmine "°" Sayn-Wittgenstein zu Berleburg. Prinz Max überlebte, wtz der mannigfachsten Stmpatzen, denen er sich zeitlebens unter- "fen, alle seine Geschwiste
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