226
Er hatte seinen Weiser — So galt es im Geschlecht — Zu dienen Teutschlands Kaiser Das däucht ihm Pflicht und Recht. Wo deutsche Fahnen wehen, Wo deutsche Losung schallt, Da muß der Siegrich stehen, Da treibt's ihn mit Gewalt.
Er muß mit solchen stehen, Die mit der Freiheit stehn: Drum läßt er Wimpel wehen, Die hin nach Westen sehn, Nach Spanien hin, nach Westen — Es klingt daher so schön — Da will er mit den Besten Den maischen Trug liestehn. -------
Da rst der Held gesallen In jenem großen Jahr, Als des Tyrannen Wallen Gen Moskau schaurig war; Er hat nicht mehr gesehen Was seine Seele rang, Das Vaterland erstehen Aus Iammers'Ueberschwang.
Doch ist er auch gestorben Für'Z deutsche Vaterland, Und hat den Kranz erworben, Der Ehre schönstes Pfand, Den Kranz, wodurch die Freien Im Himmel herrlich steh», Die gegen Tyranneien Durch Feuer und Eisen zehn.
Drnm schreibt die deutsche Treue Mit galdnem Slrnhlenschein Dich, kühner Schlachtenlene, In ihre Taseln ein; So lang in festen Kreisen Noch Mond und Sonne reij't, Wird man Dich, Siegrich, preisen, Wo man die Freiheit preist.
O Land der Katalanen, So stolz und ritterlich, In Dir pries seine Ahnen Der Victor Siegerich, In Dir hat er vergossen Sein junges, frisches Blut, In Dir ist ausgeflossen Sein Leben und sein Muth.
O Land der Katalanen, Du Land der alten Kraft, Stets wehten Deine Fahnen Für hohe Ritterschaft: Drum Klagen, weint und Sorgen Hier keinem Ritter nach, Hier schläft er wohl geborgen Bis an den jüngsten Tag.
