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übt, als wir Deutschen man könnte vielleicht das Gegentheil behaupten, aber er kennt nicht diese gefährliche Vorbildung, die unsere Gesittung zu untergruben droht. Lernen wir vom Amerikaner, wie man vractische Philosophie übt, dann haben wir die höhere Weihe der Wissenschaften und Kunst vor ihm voraus und werden ihn schnell übertreffen. . . ."

Die Deutschen in Amerika.. . . Daß die Deutschen ein unpraktisches Volk seien, kann kein Mensch behaupten, wer sie hier beobachtet, wie sie, von jeder Bewegung entfesselt, in mate­riellen Dingen den Amerikanern voraus eileu. Die meisten große» Fabrikanten, Kaufleute, Vanqniers und reichen Gutsbesitzer sind Deutsche. Sie stehen an Erfindungsgeist, Fleiß, Ausdauer, Unter­nehmungslust keinem Amerikaner nach, selbst die deutscheu Bauern, so ängstlich sie auch uu ihren hergebrachten Vorurtheileu kleben, sind die vorzüglichsten, fleißigsten, sparsamsten und ausdauerndsten Farmer (der Dung der Livilisation, wie der Berliner sagt); ohne sie lägen die weiten Strecken der westlichen Staaten noch wüste, als Aufenthalt für Bären und Bisons. Die einzige Race von Deutschen, die hier gar nichts taugt, siud die Nevolutiousschreier, die verkommenen Liberalen, Glnctsjäger, Gauner, kurz, in Summa, das deutsche Proletariat aus allen Ständen. Diese Menschen sind kein Dung der Eivilisntion, sondern Mist und Fäulniß ; was davon nicht untcrgeackert werden taun, vermodert in dunkeln Winkeln und verpestet die Luft. -- Ich habe alle diese Sorte» hier keunen gelernt und gefunden, daß der Amerikaner vor dein gebildeten, folidcn Deutschen einen geziemenden Nespect besitzt. . ."

Kindererziehuug. Der Fürst war bei einem großen Geschäftsmauu zum Diuer eingeladen. Die schöne junge Frau war in voller Toilette. Ein weniger ausgezeichnetes Diuer würde dem hungrigen Magen, nach langer Fahrt, auch gemundet haben, Der Steinberger erregte allgemeine Bewunderung. Der Fürst hatte die Frau des .Hauses und einen Herrn zur Seite, der mit dem Prinzen Max zusammen gewesen war und viel von dessen JägerDrei­teufel" erzählte." Aber, man hatte uns vorbereitet, daß das sechs­jährige einzige Söhnchen etwas unruhig bei Tische sein würde; allein, wie stieg unsere Verwunderung, als der Sohn auf einmal nach dem Kuchen zu fchreieu begann und stampfte und nicht eher zufriedengestellt war, bis man ihm die Apfeltorte in den Mund