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gesteckt hatte! Ich beschreibe diese Details ausführlich, weil es charactenstisch ist, daß die Amerikaner ihren Söhnen gewöhnlich Nlchts abschlagen und sie ohne Gehorsam erziehen, weswegen denn auch die Familienbande sehr locker sind. . . ." „Wir verlebten (w Quebec) zwei Abende in der Familie eines reichen Banquiers, dessen Frau wie gewöhnlich das Regiment über ihren herzensguten Gatten führt, obgleich letzterer Flügelmann im I. Bataillon der Garde sein könnte. Die Frau aber wird von ihren beiden Töchtern «Mmandirt uud das ganze Haus von dem zweiten Sohn, der 14 Jahre alt und entsetzlich naseweis ist. . . ." Was machen unsere Kinderchen? Sei nur recht aufmerksam, daß sie Gehorsam und ^iebe zu den Eltern behalten und doch frisch und ungetrübt ihr lunges Leben genießen. Man lernt hier, was schlechte Kinder- erziehung vermag, und wie bald die Strafe dafür auf die Eltern Wrückfällt. . . ."
LandfchaftlicheAnsichten. Staaten-Island. „Dieses prächtige Eiland ist ungefähr halb so groß, als die Insel Night, bie Berge sind nur halb so groß, aber die Bäume doppelt so schön und mannichfaltig. Wir kamen da auf einen Punkt, wo ein Fort angelegt wird, um den Hafen (von New-Dork) schließen zu können, und hatten die Freude, eine der schönsten Aussichten der Welt vor unseren Füßen ausgebreitet zu sehen: vom blauen italienischen Fimmel abgespiegelte Seeflächen von ungeheuren Dimensionen, Gliben die hellfchimmernde Stadt New-Iork mit einem Mastenwald, hier auf Long-Island die Stadt Brooklyn, dort jenfeits des Hudson bie Stadt New-Jersey und tausend Segel, die niit ihren Lasten °en azurnen Ocecm durchfurchten, ferne Gebirge und Ströme, nahe Waldungen, Landhäuser und Parks. Das Alles in reizender Mannichfaltigkeit und überaus großartig in der Anlage. Das Massenhafte der Dimensionen und Verhältnisse in diesem Lande Muß den Menschengeist zu großartiger Thatkraft anspornen und seinen nach Erwerb umherschweifenden Blick zu verwegenen Unternehmungen reizen. . . ."
Waldbild, Trenton falls, beiUtica. . . „Uebrigens sällt mir bei den (canadischen) Hemlockstannen ein, daß der ganze schöne Wald in Monrepos mir armselig vorkommt gegen diese Naldriesen, die so unermeßlich in die Lüfte ragen und die doch Unter ihrem Schatten ganze Familien von Rhododendron und
