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Weg von Oberbieberach Gladbach die Straße kreuzt, 584' a. H.; dann rechts hinab nach Gladbach, über Romersdorf, Heimbach, Weiß über den Friedrichsberg nach Saun und von da nach En­gers. Der ganze Weg mag anderthalb Meilen betragen, ist also für eine Nachmittags-Wanderung nicht zu stark, da man Abends um 83« Uhr mit dem Bahuzug von Engers nach Neuwied zurück oder auch noch spater nach Coblenz fahren kann.

Hat man den Anfang des Mai zu diesem Spaziergange ge­wählt, so wird die herrlichste Apfelblüthe den Genuß noch ver­doppeln.

Heimbach erscheint zuerst in dem Stiftungsbriefe der Abtei Laach vom Jahr 1093, worin derselben auch hier Güter über­wiesen werden, welche diese aber und zwar zuerst 100 Morgen Landes 1241 sür 200 Mark und dann den Hof nnd die übrigen Güter, i. I. 1255 wieder um 200 kölnische Mark, an die Abtei Nomersdorf verkaufte.

Das Kirchfpiel hatte ein nur von dem Kaifer abhängiges Freiheimgericht, wahrscheinlich das Gaugericht für den Engersgau, da schon 1218 Graf Lothar von Wied dort Gericht abhielt. K. Ludwig übertrug es 1343 dem Grasen Wilhelm zu Wied von Neuem, der darin auch von Karl IV. 1349 bestätigt wurde. Frei­tag nach Oster« 1475 bekundete Kaiser Friedlich IV.daß für uns komen ist der edel Fridrich von Nunckel Grave zu Wede, und hat uns zu erkennen geben, wie sein Altvordcren die Dorffer tzaymbach, Wiße und Gladbach mit hohen und nideren Gerichten und allen Rechten und Zugehorungen, auch eyn Gericht bei dem jetzgemelten Dorfs Hemnbach auff einen Platz genant das Schonen- feld, das das oberst Gericht über alle Gericht der Graffschafft Wede fey, von unser» Vorfaren am Reich zu Lehen gehabt, nach Laut der Briefs« uns deshalben furbracht, die aber etmell Zeit her aus Nachlessigkeit nit gepraucht weren worden, und hat uns da^uft diemutiglich angeruffen und gebette», das wir ime wselben Dorffer mitsambt oberen und underen Gerichten, auch dem genan­ten Gericht auff dem Schonenfeld zn Lehen zu verleihen gnetnclrch gewehten. Das haben mir angesehen ... und darumb als ro­mischer Kavser demselben Grafs Fridrichen von Wede W obestmb- ten drem Dorffe mit ober» und nidern Gerichten, auch dem Ge-