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der mimuthige Park, in welchem die Sein« und die Vrachysa*) sich verbinden. Rechts vor uns breiten sich die mit Obstpflanzungen bedeckten sauften Nerggehänge nach Bendorf hin aus; links erhebt sich der Friedrichsberg, mit den dahinter gelegenen Nandbergen, dem Harmorgeu bis zur Alteck. Aus dem Thale der Sann wirbelt von den Hüttenwerken der Rauch auf.
Es ist ein unbeschreiblich lebensvolles Bild, in welchem Natur und Kunst, Gegenwart nnd Vergangenheit in dem nmnnichfachsten Wechsel sich vereinigen.
Wenn wir die Gartenanlagen durchschritten, wird uns das seit 1849 in gothischem Style neu erbaute Schloß des Fürsten von Sayn-Wittgen stein -Sayn zu einem Besuche einladen. Sonntags und Donnerstags ist gegen ein geringes Eintrittsgeld zum Besten der Armen des Ortes, die Besichtigung der innern Räume und ihrer Kuustschatze gestattet. ^*)
In den Vorhallen erfreut uns der Anblick einiger plastischer Kunstwerke, Erinnerungen an Pompeji, und Harnische. Der
') Namen der beiden Bäche in einer Urkunde von 959.
**) Eintrittstarten zu 2'/« Sgr. sind in den Gasthäusern zu erhalten.
