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den Gewächs-Häusern, in denen viele ausgezeichnete Pflanzen/ besonders Palmen und Verwandte, wie ^Iiosnix äaet^Iitsi-a und »ilvegtris, 0^08.3 ciroinglis und rsvoluta, Lainia punFeii», vion oäule u. A. ihre prächtigen Kronen erheben.

Sämmtliche Parkanlagen, den Schloßberg inbegriffen, um­fassen vierzig Morgen.

Das Schloß, früher Eigentlmm der Freiherrn Boos von Waldcck, wurde im Jahre 1848 von dem Fürsten Lud­wig von Snun-Wittgenstein-Verleburg angekauft und der ganze Neubau so rasch ausgeführt, daß die fürstliche Familie fchon im September 1850 es beziehen konnte.

Das Rittergut Sann nebst Schloß, sämmtlichem Inventar und bedeutenden Kapitalien wurde durch den nun verstorbenen Fürsten Ludwig im Jahre 1861 zu einemFidei-Commis gestiftet und in der betreffenden Urkunde die Bestimmung getroffen, daß jeder Inhaber diesesFidei-Commis den Titel Fürst zu Sann-Witt- genstein-Saun führe,» solle. Bei der königlichen Bestätigung dieser Stiftung wurde damit der erbliche Sitz im preußischen Herrenhause verbunden.

Die fürstliche Familie ist von den Bewohnern von Sann und der Umgegend hoch verehrt dnrch ihre Humanität und ihre thätige Fürsorge für die Armen. So hat die fürstliche Wittwe Leon illa, geborene Fürstin Variatinskn, eine Stiftung im Werthe von zehn Tausend Thalern an Capital und Immobilien für kirchliche uud milde Zwecke zu San» errichtet.

Durchwaudern wir nun die Trümmer der alten Burgen, die zwar ein Ganzes auszumachen scheinen, aber wirklich aus drei gesonderten Burghäusern bestanden. Die unterste Burg gehörte ehedem den Freiherren von Stein, die mittlere den Herren von Reifenberg und erst die oberste ist die eigentliche Nurg Sann. Anmuthige Wege, auf der Südseite durch Reb- pflanzuuge« und Laubengänge, auf d<-r Nordseite durch Wald und Gebüsch, führen nach dem Gipfel, wo sich eine Aussicht von unbe­schreiblicher Schönheit auf das ganze Coole nz-Neuwieder

Necke» eröffnet.

In einem Räume der obersten Nurg, von einem Gitter ge­schützt, befindet sich auch die uralte, aus einem Eichenklotze geschnit­tene Statue des Grafen Heinrich III. von Sann, der wegen seinem

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