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Isenburg.
Tief im wildromantischen Thale der Sann, eine starke Wegstunde oberhalb der Sannerhütte, liegen auf einem Fels von geringerer Höhe und ringsum von viel bedeutendere» Bergen umgeben, die Trümmer der uralten Isenburg. Die Sann macht mancherlei seltsame Windungen; die Iser rauscht von Norden her in das Thal, dem auch verschiedene andere Bache, Hummelsbach, Wiebels- bach, zuströmen. Auf einem anderen niederen Bergrücken, durch das Sarmthal von der Burg getrennt, liegt die schöne neue Kirche, mit vortrefflicher Thalansicht. Unten durch das Sann- und Iserlhal zieht sich der Flecken Isenburg hin, in welchem gegen 200 Nagelschmiede schon vor vier Uhr Morgens ihre Arbeiten beginnen. Früher ein sehr armer Ort, hat er sich durch die hin- durchführcnde Landstraße bedeutend gehoben. Es wird auch der Hopfenbau stark betrieben.
Isenburg.
Auf ansehnlicher Höhe, der Burg gegenüber, erblickt man die Neste der Hausenborner Kapelle, dem Vegräbnißorte der Herreu und Grafen von Isenburg.
Eine ungemein feste Lage hatte die Burg. Wann und vou wem sie erbaut wurde und welche, Herkunft das Iseuburger Du-
