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schlagen und niedergeworffen bei Grensau, und blieben ihrer todt 172 Manu, und wurden ihrer dazu sieben gefangen. Das thäte Neinard zu Westerburg. Derfelbige war gar eiu edler Ritter von Siun, Leib und Gestalt, und ritt dem Kaiser Ludwig uach."

Vis zur französischen Invasion wnrde jährlich am 20. April, dem Jahrestage des Unglücks, zu Coblenz ein feierliches Seelen­amt deshalb gehalten.

Im Jahre 1361 wurden die Isenburger jedoch durch den Coadjutor, Kuno von Falkenstein, gezwungen, die trierische Lehens­herrlichkeit wieder anzuerkennen.

Ersteigen wir von Grenzau aus das südliche Gehäuge des Briichsethales, so gelangen wir bald nach

Vlen?haustu,

das drei Stunden von Neuwied und eine Stunde von Bendorf liegt, und die zweite Metropole des Kannenb Ackerlandes ist. Zum wiedischen Lande gehörig und der Hauptort einer so merk­würdigen Industrie, mag es der auch in seiner Größe ansehnliche Ort, gegen 180 Häuser mit 1200 Einwohnern, wohl verdie­nen, hier in nähere Betrachtung gezogen zu werden.

In der Nähe der Quelle des bei Vallendar mündenden Fer- baches, auf einer Basalterhebung und doch bereits in der Thal- fenkung, liegt Grenzhausen 890 pr. Fuß über dem Meere, 712' über dem Nullpunkte des Nhciupegels zu Coblenz. Eine gutgebaute und sehr stark benutzte Landstraße führt vonBallendar in zwei Stunden durch das reizende Thal nach Greuzhaufen und von hier weiter, durch das Kannenbäckerland, nach Hacheuburg. Die Umgebungen von Grenzhaufen bieten liebliche Aussichtspunkte in das Rheinthal, auf die ferueu duftigen Berge der Eifel oder auf die nahen Waldungen und engen, fchluchtigen Thäler.

Greuzhaufen erfcheint zum ersten Mal urkundlich ini Jahre 1303, als es bei einer Brndertheilung im Isenburgischen Hause der Linie Isenburg-Arenfels zugewiesen wurde; später, 1376, bei einer zweiten Theilung mit dem wiedischen Haufe, kam es mit Hilgert, Huudödorf und Nlsbach, an Wied, Doch fcheint die Abtei Laach auch Besitzrechte gehabt zu haben, oa diese noch in späteren Zeiten hier ein hnbeugericht hatte; ein solches war 1551 auch im isenburgifcheu Besitze. Im Jahre 1371 hatte es eine eigene