309
500, Coblenz über 400, Köln über 300, Mülheim und Kärlich 1N8 Thlr.; der Kunstuerein in Düsseldorf bewilligte 600 Thlr. zum Zwecke der Ausmalung. Am 1. August 1844 erhielt der »eue Tempel die kirchliche Weihe,
Gleich hinter dem Orte erhebt sich der Fmuenberg mit dem Denkmal des Generals Hoche, wovon wir S. 104 — 106 wohl zur Genüge gesprochen. Nur einige Worte über die Geschichte des Monumentes. Gleich nach der Beerdigung des Generals beschlossen seine Legaten, dem geliebten Feldherrn auf der Stelle, wo er seinen letzten Sieg erfochten, ein Ehrendenkmal zu errichten. Sehr bald waren über 30,000 Franken durch freiwillige Beiträge zusammen gebracht. Am 25. Sept. 179? versammelten sich zu Weihenthnrm der Divisionsgeneral Championnet, der Brigade- general Hardy, der General-Adjutant Debilly und der ^.icks äs <^mp. Nomilly mit dem Oberamtmann Freiherrn von Schütz, dem Hofgerichtsassessor Fuchs und dem Amtsverwalter der Berg« pfleg Seb. Thrumb auf der Anhöhe und es wurde ein Raum von 174 (und fpäter noch 109) Ruthen angekauft und der Raum für das Monument abgesteckt und zugleich der Gemeinde ein Ca« pital von 2000 Franken für Schulzwecke und zur UuterlMung des Denkmals angewiesen.
Nachdem Alles geordnet, fand in Andernach auf dem Posthause eiu glänzendes Mittagessen statt und auch die Feldeigen- thümer, die Feldmesser und die Ortsvorstcher von Weißenthurm erhielten ein Mittagessen mit Wein.
Auf dem Sarkophage wurde eine vierseitige Pyramide aufgestellt und jede Seite follte eine Erinnerung an Hoche's Thaten erhalten. Es hat aber blos die Vorderseite der Pyramide die Aufschrift erhalten-
6<i 8»mdi-o - st - Hlsuso lV so» xunöral en okos
Die körperlichen Neste des Generals waren aber, neben denen Marceaus, zu Coblenz beigesetzt worden.
cim.
Die bei Weißenthurm dicht an den Rhein getretene Höhe des MnifeldeZ biegt sich nun wieder landeinwärts, bildet einen
