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kan von 1402' Hohe, 538' über dem See. An denselben schließe» sich im Osten die nach Nickenich hin liegenden Verge von nur 1300' Höhe an. Im Norden sinken die Hohen noch tiefer, sodaß die Stelle, wo der Weg »ach Wassenach führt, nur 5053' erreicht. Der dahinter liegende Vcitskopf, ebenfalls ein früherer Vulkan, erhebt sich aber wieder zu 1288'. Zur westlichen Seite steigt der Laacher Kopf zu 1414' Höhe empor.

Auf der nordnordöstlichen Seite des Abhanges befindet sich jene berühmte Mofctte, welche mehr als billig Aussehen gemacht und große Vorstellungen erweckt hat. Man glaubt noch jetzt vie­lerorts, daß kein Vogel lebend hinüberfliegen könne. Aus einer 3' breiten, 4' langen, 2' tiefen Grube entströmt Kohlensäure, aber nur in wenig bemerkbarer Weise. Man findet keine todten Thiere um sie herum, vielleicht, daß in früheren Zeiten die Ausdünstung stärker gewesen.

Rings um den See liegen viele vulkanische Steine, Auswürf­linge der nahen Vulkane, vielleicht des See's selber. Sie bestehen meistens aus glasigem Feldspath und Sanidin. In diesen mehr oder weniger rundlichen Gesteinsinassen finden sich verschiedene seltene Minerale: Magneteisen, Augit, Staurolith, Vuklandit, Granat, Melanit, Chrysolith, Halosiderit, Saphir, Spinell, Zirkon, Hyazinth,' Dichroit, Opal, sphen, Nepheliu, Stilbit, Sodalith, Leuzith, ein axiger Gliemart, Arragonit, Apatit u. a. Vorzugs­weise auffallend ist ein himmelblaues Mineral: der Hauyn.

Die Abtei Laach, am südöstlichen Ufer des See's gele­gen, ist eine wahre Zierde desselben. Ihre Geschichte ist folgende. Schon im zehnten Jahrhundert stand auf der Ostseite des See's eine Vurg des Pfalzgrafen, um das Jahr 986 von Pfalz­graf Ehr«nfried bewohnt. Später finden wir Heinrich II. mit seiner Gattin Adelheid daselbst. Im Jahre 1095 wiederfuhr bei­den ein eigenthümliches Erlebnis). Sie standen in einer stillen Sommernacht ans dem Balkon ihrer Vurg und erblickten plötzlich den See mit flackeraden Flämmchen bedeckt, welche nach der west­lichen Seite hinflackerten. Da glaubte der Pfalzgraf die Stelle erkannt zu haben, wo er ein längst beabsichtigtes Kloster aufbauen sollte. Er vollführte den Vau, starb aber bald darauf und wurde in der Kirche des Klosters beigesetzt. Venedictinermönche bezogen später die Abtei. Heinrich hatte das Kloster reich beschenkt, was

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