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und dessen Gefolge verfolgt und entkommt nur mit Mühe dem heranschnaubenden Feinde. Als er gerade das Ufer an der Abtei erreicht hatte, geschieht ein entsetzliches Krachen: siehe da, die Eis­decke ist gebrochen und der See hat den Burggrafen mit seinen Reisigen verschlungen.

Ein Gedicht, dessen Inhalt hier spielt, entnehmen mir dem Nheinbuche von W. Müller von KouigZwüiter. Es lautet:

Da« schloß im See.

Leis aus dem Veramaid sinkt die Nacht, Der See liegt lief im Dunkeln, Wer mir in der Fischerliülte noch wacht? Nie Flammen des Hecrdes funkeln, Großmüttcrckeu erzählt so lang In stiller niederer Stube, Die Mädchen lauschen zitternd und bang, Großäugig lauscht der Aube.

Allmählig alier wird's still uud stumm, Es schlafe,, die Jungen uud Alten, Der Kunde nur wälzt sich um und um Und dentl an die Mährchcngeslalteu. Und Mitternacht schlägt die alte Uhr, Da hebt er sich drennend vom Kissen: Jetzt komm' ich der Wahrheit ans die Spur, Ich will die Wahrheit wissen!

Er schleicht vor's Haus, er schreitet zur Fluth, Er löset de» Kahu vom Seile, Er rudert hinaus mit erhitztem Blut Zu des Wassers Mille in Eile. Fürwahr jetzt klingt ihm entgegen ein Chor, Das sst fern süßes Singen: Die Harfen uud Flöten tönen hervor, Und Becher und Waffen klingen.

Er beugt sich über des Schifsteins Rand Und schaul in die schaurige,: Tiefen, Draus lliugl es, als ob aus andrem Land Verworrene Summen riefen, Bei Gott, dort ragt der trystall'ne Pallast, Phanlastifch sind Thürme und Hallen, Mit Muschelgürten ist er umfaßt, Gebüsch' und NIum' sind Korallen.